4 Strategien für effizientes Arbeiten zuhause

Arbeiten zuhause

 

Heute habe ich beschlossen: Die Sonne lacht, ich packe mein Badezeug zusammen und radle geschwind ins Strandbad. Arbeiten zuhause heißt für mich: mehr Flexibilität. Diktiergerät zum Abtippen, Block & Stift ist schnell ein- und am See wieder ausgepackt. Wenn nötig nehme ich auch meinen Laptop mit. So bin ich ortsunabhängig und kann meine Artikel und/oder Fotos auftragsgemäß liefern. Und wenn mir zu heiß wird, spring ich in den See. So ist das für mich oft aufgeschobene Thema Fitness auch mit Spaß erledigt.

Die größten Schwierigkeiten beim Arbeiten zuhause sind für mich:

1. Ablenkung durch das Internet

So wie auch im Büro, und früher schon in Schule und Uni, arbeite ich am effektivsten unter Zeitdruck, also kurz vor Schluss. Daher habe ich eine schicke Auftragsmappe und komme in der Regel erst dann in die Pötte, wenn es dringend wird. Dann funktioniert die Konzentration plötzlich super und ich lasse mich von FB und anderen Zeitverschwendern nicht stören. Bei mehreren zeitgleichen Aufträgen mache ich mir allerdings schon einen groben Zeitplan, z.B. was ich in einer Woche geschafft haben will. Das hilft mir auch beim Kalkulieren, um grob zu überschlagen welches Pensum ich schaffen kann. Generell gilt: Finde heraus, wie du arbeitest. Brauchst du Pausen offline oder entspannt es dich zu chatten, weil Du dann das Gefühl hast, weniger einsam zu sein? Die Isolation beim Arbeiten zuhause ist auch nicht zu unterschätzen (auch Pkt. 4) Dann stell Dir am besten einen Wecker. Es gibt auch Programme für störungsfreies Schreiben.

2. Ablenkung durch die Familie

Ich arbeite meist nur gut am vormittag oder eben wenn alle weg sind. Sonst verlasse ich meist das Haus und gehe an einen ruhigen Ort. Abends bin ich zu müde zum Schreiben. Daher sind m eine Vormittage fast ausschließlich dem Schreiben und Arbeiten vorbehalten. Haushalt geht auch müde!

3. Ständige Verfügbarkeit

Von Kundeseite her erhalte ich Anrufe im 9to5-Modus, da diese ja oft nicht wissen, dass ich nur vormittags und nicht im Büro arbeite. Daher müssen sie mit Kindergebrüll aus dem Off leben. Mein Rezept: So viel wie möglich kommunizieren, dass ich hauptberuflich Mutter bin, der schönste Job der Welt. Wenn ich gar nichts mehr verstehe, weil die Kinder bemerkenswert immer wenn ich telefoniere, sofort anfangen zu singen, zu kreischen, zu streiten, also alles tun, damit der kleine Kasten ihnen nicht die Aufmerksamkeit entzieht, oder wenn der Anruf sehr wichtig ist, bitte ich darum, das Telefonat zu verschieben. Manches lässt sich nach der ersten Kontaktaufnahme dann auch gut per Email regeln.

4. Kommunikation mit den Kollegen

Wie schon erwähnt, fehlt mir der Austausch mit den Kollegen. Ich habe die Atmosphäre in einer großen Redaktion immer genossen und es geliebt zu mehreren die tollsten Titel zu erfinden. Ach, ich vermisse euch Kollegen! Doch zum Glück gibt es Telefone. Trotzdem finde ich es unbedingt wichtig, mich  regelmäßig zu treffen, denn viele Ideen bekomme ich erst im Gespräch und in den Reaktionskonferenzen, an denen ich manchmal netterweise teilnehmen darf.

Wie geht es Euch so beim Arbeiten zuhause? Ich freue mich auf Eure Tipps, wie es ihr so hinkriegt! Wer wissen will, wie der Start ins Home Office gelingt, kann hier weiterlesen! Und hier gibt es einen Text über die Schwierigkeiten, die im Homeoffice mit der Zeit auftreten können.

 

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