Alternative Heilmittel für Kinder #fragmama

alternative Heilmittel
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Alternative Heilmittel finde ich toll: Hier seht ihr meine Globulikiste.

 

Ich habe meinen Kindern von der ersten Beule an Arnika gegeben, und oft kam die erwartete Beule gar nicht, das Veilchen fiel schwächer aus als erwartet und der blaue Fleck hielt sich in Grenzen. Heute sind meine Kinder so an die Dinger gewohnt, dass ich sie bei einem Unfall nur frage, ob sie ein Globuli wollen. Ist es schlimm, wollen sie – wenn sie nur abwinken, weiß ich, es tut schon nicht mehr weh. Was für eine Erinnerung, wenn der Dreijährige laut GLOOHOOOOBOOOOOLIIII schluchzte, wie um mir zu zeigen, dass es sehr schlimm war.

Als ich mein Baby einige Wochen gestillt hatte, bekam ich plötzlich schreckliche Schmerzen im linken Ellenbogen. Als frischgebackene Mama hatte ich natürlich keine Zeit groß zum Arzt zu gehen und schlappte in die nächste Apotheke. Dort beschrieb ich meine Beschwerden in der Hoffnung auf Soforthilfe. Die Apothekerin freute sich, mit mir einen Homöopathie-Schnelltest durchführen zu können, indem sie mir einige Fragen stellte, z.B. ob der Schmerz stumpf oder stechend sei, ob mir Bewegung oder Ruhe sowie Heißes oder Kaltes gut täten. Daraufhin spuckte der Computer, in den sie diese Informationen eingegeben hatte, ein Mittel aus, das ich viertelstündlich einnehmen sollte. Machte ich auch.

Ich hatte damals keine Meinung zu Homöopathie und relativ wenig Wissen über alternative Heilmittel. Ich kannte eben die Kräuter, Medizinen und Hausmittel, die meine Familie so verwendete – dass auchhomöopathische darunter waren, merkte ich erst später. Völlig unvoreingenommen nahm ich brav die Bryonia ein und siehe da, nach einigen Stunden wurde es besser, obwohl ich ja weiter stillte – die Ursache, das Gewicht des Kindes in meiner Armbeuge also nicht geringer wurde.

 

Wie ich zur Homöopathie kam

Ich erzähle euch meine Erlebnisse mit der Homöopathie, weil ich seitdem einfach die Sicherheit habe, wenn mir die Kügelchen geholfen haben, dann kann ich sie auch meinen Kindern geben. Ich weiß, dass viele Menschen sagen, alles Humbug, und deshalb hat es mich interessiert wie andere Mamas darüber denken und ich habe eine #fragMama Runde zu diesem Thema gestartet. Alternative Heilmittel finden die meisten Mamas gut, wobei die Homöopathie hier schon nochmal eine Sonderstellung einnimmt. Alle der teilnehmenden österreichischen Mamablogger benützen alternative Heilmittel aus Kräutern und ätherischen Ölen, die Homöopathie setzen viele zusätzlich zur Schulmedizin ein. Interessant finde ich, dass alle Mütter positive Erfahrungen damit gemacht haben.

Deshalb möchte ich euch noch kurz von meinem zweiten entscheidenden Erlebnis mit der Homöpathie berichten. Nachdem ein Kind und ich selbst innerhalb eines Sommers mehrere Zecken hatten und mein dreijähriger Sohn prompt den typischen roten Ring um die Einstichstelle entwickelte, informierte ich mich eingehend. Natürlich habe ich meinem Sohn Antibiotika geben lassen, denn wer hat schon Lust enie Borreliose zu verschleppen. Ich wollte da auf Nummer sicher gehen. Ich habe dann einen interessanten Artikel eines berühmten Homöopathen gelesen, der im Frühling zu einer Einmalgabe Ledum C200 rät. Seitdem wir das machen hat keiner von uns jemals wieder auch nur eine Zecke gehabt – und das, obwohl wir keine 100 Meter vom Waldrand entfernt wohnen, ja quasi von zwei Seiten von Wald umgeben sind. Dazwischen liegen Wiesen und unsere kleine Siedlung.

 

Alternative Heilmittel

Die ersten Globuli, die wir von der Hebamme beim ersten Husten mit 9 Monaten bekamen, waren Spongia, der Meerschwamm. Auch sie gehören zu meinem Standardsortiment. Was ich allerdings oft schwierig finde, ist etwa bei Husten die richtigen Globoli herauszufinden. Wer nicht zu einem Homöopathen geht, der einem die Konstitutionstypen der Kinder (und den eigenen) ermitteln kann, und die Homöopathie hauptsächlich dafür einsetzt, um ergänzend zur Schulmedizin zu behandeln, für den ist der Quickfinder Homöopathie für Kinder. Der schnellste Weg zum richtigen Mittel die richtige Wahl.

Dieser Ratgeber ist wirklich praxistauglich. Ich habe ihn mit einem kleinen Ledermäppchen mit 24 verschiedenen Globoli zur Geburt meines ersten Sohnes von meinen besten Freundinen geschenkt bekommen und benutze ihn immer noch. Anhand einiger Fragen (s.o.) wird das passende Mittel herausgefiltert. Das dann zwar nicht immer aber oft half – allemal einen Versuch Wert. Im hinteren Teil des Buches befindet sich ein Register, in dem viele Mittel erklärt werden.

Was ebenfalls zu meiner Hausapotheke gehört sind Schüssler Salze. Regelmäßig benutzen wir als alternative Heilmittel die Nr. 3: Ferrum Phosphoricum (gibt es auch als Globuli) gegen Fieber und auch zur Stärkung des Immunsystems in Erkältungszeiten. Außerdem schwöre ich auf die Nr. 4 zum Lösen von zähem Schleim. Ich nehme selber bis zu fünf Stück über den Tag verteilt, wenn meine Bronchien verschleimt sind und unmittelbar nach der Einnahme merke ich schon wie sich der Schleim löst. Ich gebe die Schüssler Salze allerdings nie länger als 2 Wochen, denn ich finde es blöd dauernd etwas zu verabreichen. Meistens haben die Kinder ohnehin keine Lust mehr Medizin zu nehmen, sobald es ihnen besser geht und dann beenden wir die Kur eben.

Dass ich leidenschaftliche Kräutersammlerin bin, wisst ihr ja schon. Nur leider ist es äußerst schwierig die Kinder zum Tee trinken zu bewegen.

 

Was sagen andere Mamas zu Homöopathie und Naturheilkunde?

Zwillingsmama Christina von Einer schreit immer macht Rettich-Hustensaft selbst und vielleicht verrät sie auch mal das Rezept auf ihrem Blog. Auch Lenchen von FamilienHotspot mischt für ihr Baby Erkältungsöle bzw. Balsam an. Globuli hat sie noch nicht probiert.

„Ich arbeite viel mit sogenannten „alternativen Heilmethoden“, weil ich der Meinung bin, dass nicht immer sofort die Chemiekeule sein muss“, findet Birgit von Muttis Nähkästchen. Ihren gesamten Erfahrungsschatz mit Hausmitteln, Ölen, Homöopathie & Co. hat sie hier auf ihrem Blog dokumentiert. Ein Erlebnis hat ihr und ihrer Familie sprichwörtlich die Socken ausgezogen: „Eine Einmalgabe vom Homöopathen für unseren autistischen Sohn hat uns umwerfende Ergebnisse beschert – und das enorm nachhaltig. Und ganz ehrlich, allen Skeptikern sei gesagt: Es ist mir herzlich wurscht wie und warum und dass das alles gar nicht sein darf – es funktioniert!“, sagt sie. Hier geht es übrigens zum Interview mit ihr.

„Meine Maus ist schwerkrank – unheilbar krank. Die Schulmedizin“, schreibt Eva, Mutter einer an Tay-Sachs erkrankten sechsjährigen Tochter, „kann ihr nicht helfen – leider. Doch nach dieser Nachricht an unserem D-Day 2012 habe ich begonnen meine Fühler ganz weit nach alternativen Behandlungsmethoden auszustrecken und habe viele positive Erfahrungen gemacht. Zu allererst haben wir den Weg zu einem Wunderheiler nach Brasilien angetreten, welcher nicht den erwünschten Erfolg brachte, aber in geweisser Weise trotzdem viele positive Erfahrungen mit sich brachte.

 

Homöopathie wenn die Schulmedizin versagt

„Unsere zweite Anlaufstelle war dann eine Bioenergetik Praxis in Salzburg. Wir erlebten einen Therapeuthen der weder medizinische Ausbildung hatte noch auf irgendeine andere Weise großartig qualifiziert war, und dennoch war er besser informiert über Haylies Krankheit und die HAuptprobleme dabei als es seinerzeit die Ärzte waren bei der Diagnose. Er wirkte kompetent und gut informiert – er hatte sich offensichtlich gründlich erkundigt und das gab uns ein gutes Gefühl. Wir wurden seine Patienten und Haylie bekam einige Homöopathischen Mittel in Form von Globuli sowie zwei verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems und der Zellfunktionen. Das ganze ist nun schon fast 4 Jahre her und Haylie bekommt diese Mittel nach wie vor.

Denn das Ergebnis spricht, wie Eva findet, für sich: Die meisten Kinder mit Tay-Sachs werden keine drei Jahre alt. Sie haben durchschnittlich 12-14 Lungenentzündungen pro Jahr – bis sie dann irgendwann gegen die Antibiotika immun werden und die Lungenentzündungen nicht mehr bekämpfen können und sterben. Haylie im Vergleich hatte erst eine einzige Lungenentzündung und sie wurde im Mai sechs Jahre alt – ist also schon doppelt so alt wie sie laut Statistik werden sollte! Sicher liegt das auch an ihrem Lebenswillen und Kampfgeist, aber ich glaube fest daran das ihr auch ihre „Mittelchen“ dabei geholfen haben soweit zu kommen! Ich würde Sie keinesfalls mehr weglassen smile emoticon Wer weiß ob Haylie sonst noch leben würde!? Dennoch bin ich der Meinung, das beste ist wenn Alternativmedizin mit Schulmedizin Hand in Hand gehen – beides akzeptiert wird und sich gegenseitig unterstützt! Das war und ist immer noch der perfekte Weg für uns!“

 

Hand in Hand mit der Schulmedizin

„Ich bin sehr PRO Homöopathie bzw. alternative Heilmittel im Allgemeinen, aber als Ergänzung zur westlichen Schulmedizin“ findet auch Daniela vom Blog Die kleine Botin. Den Zugang zu den Zuckerkügelchen hat sie erst nach der ersten Geburt gefunden: „Meine Hebamme hat mich toll unterstützt und beraten. Danach habe ich einen kurzes seelisches Tief gut mit Hypericum abgefangen, mit Hilfe meiner Cranio-Sacral-Therapeutin. Bei Fräulein Tochter wirken Globuli gegen Husten Wunder: Bei den ersten Anzeichen gegeben, sparen wir hier viele Medikamente ein. Ich habe die Haus- und Reiseapotheke der Allgäuer Hebamme Ingeborg Stadelmann (Bahnhofsapotheke) und komme damit gut zurecht. Ahja, hab was vergessen: ich habe bei der Kleinen Placenta-Globuli machen lassen. Besonders im ersten Jahr haben sie toll gewirkt.“ Und Verena von MamaWahnsinnHochdrei hat bei ihrer Jüngsten Muttermilch-Globuli machen lassen.

„Ich finde alternative Heilmethoden sehr wichtig und greife meist erst dazu. Beim letzten Schnupfen habe ich mit Aconitum wieder gute Erfahrungen gemacht. Meine beste Erfahrung mit Homöopathie habe ich aber beim Impfen gemacht“, sagt auch Kornelia von Wurzelinchen. „Meine Kinderärztin gibt vor dem Impfen immer Thuja Globuli und das Wurzelinchen hatte nach dem Impfen (6-fach Impfungen und Masern-Mumps-Röteln Impfungen) kein Fieber und keine anderen Beschwerden). Nur einmal habe ich bei einer anderen Ärztin geimpft (die letzte 6-fach Impfung) und dort gab es keine Globuli. Am Abend hatte das Wurzelinchen 39,5° Fieber. Das kann natürlich Zufall sein, aber für mich persönlich bedeutet es – Impfen nur mehr mit Thuja Globuli.“

 

Globuli und alternative Heilmittel zur Immunstärkung, Vorbeugung und bei fiebrigen Erkältungen

„Ich bin keine Öko-Mutti, aber ich bin auch nicht dafür den Kindern immer gleich Medizin zu geben. Als die Kinder noch ganz klein waren haben wir vom Kinderarzt z. B. homöopatische Zäpfen gegen Fieber bekommen. Die haben super gewirkt. Nach und nach sind dann Globulis eingezogen – gegen Schnupfen, Husten und Zahnen“, sagt Stephanie vom Blog 3fachJungsMami. Stephanie arbeitet wie ich aber auch viel mit Schüßler Salzen. „Auch bei mir selbst. So nehme ich bei Kopfschmerzen zum Beispiel nichts anderes mehr. Es hat bis jetzt immer gut geholfen“, sagt sie. „Natürlich gibt es Krankheiten, wo ich es nicht mit Globuli versuche (z. B, Mittelohrentzündung). Ich berate mich da immer mit meinem Kinderarzt. Er kennt sich da gut aus und sagt ehrlich seine Meinung. Darauf vertraue ich dann auch.“ Recht hat sie.

„Ich verwende und versuche fast ausschließlich Homöopathie“, sagt Catrin vom Blog Mom4Mom, die selbst damit aufgewachsen ist. „Selbst unsere Tiere bekamen alternative Heilmittel, Pferde, Katzen und Hunde. Bei Erkältung und Fieber gebe ich wenn dann Viburcol Zäpfchen. Notfall Globuli haben auch schon Situationen gerettet.“ Stimmt, die haben wir auch! Außerdem macht Catrin oft selber Zwiebelhustensaft und  greift sonst auf Jutussin-Saft zurück! Sie senkt kaum Fieber außer mit Essigbatschen (Essigwickeln) und vertraut ansonsten sehr auf TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)!! Auch diese Mama verwendet seit Kurzem auch Schüssler Salze als Vorbeugung bzw. zur Immunstärkung  und ist ebenfalls sehr mit den Ergebnissen zufrieden.

Und ja stimmt, die Zäpchen hatten wir auch, die waren gut. Ohnehin ist hohes Fieber ein Anzeichen, dass ein kindliches Immunssystem gut funktioniert. Fieber muss nicht sofort mit starken Medikamenten unterdrückt werden. Zum Thema Fieber gibt es hier mehr über alternative Heilmittel von mir zu lesen.

 

 

 

 

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