Beheimatet in guten Gefühlen #Blogparade Heimat

Heimat, Natur und Alpenpanorama zum Heiss

Hey! Heute schreibe ich Euch, was für mich Heimat bedeutet. Mit diesem Text nehme ich an der Blogparade #Heimat von tellyventure teil.

Für mich ist das ein positiver Begriff. Heimat ist dort, wo Du dich gut fühlst. Das muss nicht da sein, wo Du geboren bist. Das kann ein Ort irgendwo auf der Welt sein. Heimat ist ein Ort, an dem Du liebe Freunde gefunden hast, an dem Du mit Deiner Familie wohnst. Auch wenn Du allein wohnst, hast Du irgendeine Bindung aufgebaut zu dem Ort, den Du Heimat nennst. Du hast Wurzeln geschlagen oder besser gesagt: Die Wurzeln sind gewachsen – mit der Zeit. Diesen Prozess kannst du selbst beschleunigen.

 

Warum ich über Heimat schreibe?

Ich bin oft umgezogen – freiwillig und manches Mal auch unfreiwillig. Daher könnte ich ebensogut sagen: „Ich bin entwurzelt – herausgerissen worden aus meinem natürlichen Umfeld – schon als Kind.“ So ist das für mich aber nicht. Sondern viel besser und ganz anders: Ich bin dankbar, denn ich habe viele Orte, die ich Heimat nenne. Wer schon einmal eine Pflanze umgesetzt hat, weiß wie schnell sich neue Wurzeln bilden. Pflege und Liebe beschleunigen den Prozess, sich in einer neuen Umgebung richtig zuhause zu fühlen.  Ich habe meine Himbeerstauden (!) schon zweimal umgezogen und es hat geklappt. Sie geben nach einer Eingewöhnungsphase nun im zweiten Jahr wieder viele Früchte und bekommen schon richtig viel Nachwuchs. Sie haben sich ihren Platz im Bauerngarten erobert.

Wichtig ist aber, dass Du Dich selbst wohlfühlen willst. Wenn Du schlecht gelaunt in den Tag startest und Dir sicher bist, dass an diesem Ort alles doof ist, machst Du Dir Dein Leben selbst madig. Dann ist es auch nicht leicht, anzuknüpfen, Brücken zu bauen und anzukommen. Das Gesetz der Anziehung besagt, dass Du anziehst, was Du aussendest. Hast Du nun tagaus tagein schlechte Laune, strahlst Du das auch aus. Wen wundert es da groß, wenn Fremde einen großen Bogen um Dich machen.

 

Heimat ist Glück

Das Gesetz der Anziehung ist noch ein wenig komplexer. Jeder Gedanke, den Du denkst, erfüllt sich. Wer also ständig denkt, sein Leben sei bedauernswert, gescheitert oder unbefriedigend, zieht immer mehr derartige Zustände, Personen und Situationen an. Blöd gelaufen.

Zu den Gedanken kommt das Gefühl hinzu. Wenn Du Dich schlecht fühlst, weißt Du das Deine Gedanken negativ sind. Denn wer sich gut fühlt, hat keine schlechten Gedanken, logisch, oder? Schlechte Laune und ähnliches kann also als eine Botschaft wahrgenommen werden, die Frequenz zu ändern. Denke an etwas, was Dich glücklich macht und versuche die Schlechtwetterwolken kraft Deiner guten Gedanken zu vertreiben.

Du bist Herr/in Deiner Gedanken

Hört sich alles ganz leicht an. Ich habe gestern einmal probiert, den ganzen Tag gute Gedanken zu hegen. gar nicht so leicht, bei Regenwetter allein mit drei streitenden Kindern daheim. Ich hatte mir fest vorgenommen nicht zu schreien, Ruhe und Harmonie zu denken und aus zu strahlen. Gefühlt 100 mal habe ich meine Frequenz auf „Gute Laune“ korrigiert.

Ist gar nicht so leicht, nein. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich mir meine Heimat so schön machen kann, wie sie mir gefällt, dann bemühe ich mich auch. Mit meinen Gedanken und Gefühlen konstruiere ich mir die Heimat, die ich haben möchte.

Heimat ist also ein Konstrukt.

Es lohnt sich, diesen Gedanken festzuhalten. Wenn Heimat ein menschliches Konstrukt ist, funktioniert dieses in jede erdenkliche Richtung.

Ich bin mir bewusst, dass dies eine sehr moderne Definition von Heimat ist. Doch was soll ich mit ideologischem oder patriotischem Ballast? Ich kann nichts damit anfangen, also belaste ich mich damit auch nicht.

 

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