Mein bestes Jahr 2016

Mein bestes Jahr 2016

Sei gespannt, was in Dir steckt, wenn Du es nur aufschreibst.

Blogparade / *Rezension*

Endlich Zeit für meine Herzensthemen

Halt, bevor wir uns schnell in vielen guten Vorsätzen und wie immer anfangs überbordender Motivation verrennen, halt ein! Willst Du wirklich, dass das kommende Jahr nicht nur mein bestes Jahr 2016, sondern auch Dein bestes Jahr wird? Dann gönne dir etwas Ruhe und Muße und halte Rückschau. Denn wenn ich eines gelernt habe, dann wie unerhört schwierig es doch ist, die alten Muster in den Gedanken und im Verhalten abzulegen. Wie oft hatte ich schon richtig gute Vorsätze, wie oft habe ich schon voller Elan  und wie oft hat sich meine Motivation flugs wieder aus dem Staub gemacht.

Eigentlich beschäftige ich mich alle Jahre wieder, zum Jahresende mit meinem Leben, halte Rückschau, ziehe Bilanz. Während sich die Sommer im Rausch, im Draußen und in wilder Unbewusstheit leben lassen, war der Herbst für mich seit jeher eine Zeit des Rückzugs nach innen. Und in diesem buchstäblich „goldenen“ Herbst, in dem die Sonne jeden Tag für uns strahlte, habe ich eine Blogparade gefunden, die gleichsam einer Sonne strahlt und hoffentlich meine Motivation durch ein ganzes Jahr trägt. In freundlicher Kooperation mit Susanne Pillokat und Nicole Frenken, den Erfinderinnen des Life&Workbook Mein bestes Jahr 2016, dessen Exemplar ich für diese Blogparade der persönlichen Arbeit netterweise erhalten habe, freue ich mich nun diese Blogtour zu eröffnen. Ganze 80 Blogs nehmen im Zeitraum von 23.11.2015 bis 19.12.2015 daran teil und beantworten immer neue Aufgaben, die es dann auf den verschiedenen Blogs auch herunterzuladen gibt. Zum Herunterladen findest Du hier die Aufgabe 1, die sich in drei Teile gliedert, über die ich jetzt mit Dir meine Gedanken teile.

1) Was ist ein „bestes Jahr“ für mich?

 

Damit ein Jahr zu einem guten Jahr für mich und meine fünfköpfige Familie wird, muss als erstes die Kasse stimmen. Wenn man selbständig sein Geld verdient, ist es nicht selbstverständlich, dass am Ende des Monats immer das Fixgehalt auf dem Konto eingeht. Auch bei krankheitsbedingten Ausfällen muss der Laden laufen. So eine Familie ist wie eine kleine Firma, und sie läuft eben nicht harmonisch, wenn Mama und Papa Geldsorgen haben. Da wir beide sehr gerne arbeiten – ich bin Journalistin und mein Mann Handwerker – wechseln wir uns ab und der jeweils gerade Wenigerbeschäftigte kümmert sich verstärkt um Haushalt und Kinder. Diesen Rollentausch zu meistern ist Punkt 2, was für mich ein gutes Jahr ausmacht. Es gelingt schon besser, ist aber noch sehr optimierbar. Sich auf die Wechsel im System einzustellen, verlangt allen Familienmitgliedern Toleranz ab. Und da wären wir schon bei Punkt 3: Harmonie bitte.
Da man bekanntlich, die anderen nicht ändern kann und man lieber bei sich selbst anfangen soll, ist mein festes und eigentlich einziges, dafür aber richtig schwieriges Vorhaben für „Mein bestes Jahr 2016“ meine eigene Ungeduld – sowohl mir selbst gegenüber als auch mit meiner Familie – zu bezähmen und gelassener zu reagieren. Nicht immer gleich auf die Palme gehen, cool bleiben und auch mal 5 gerade sein lassen. Das will ich lernen und können. Mein Mantra dafür:

Lass los – lass los – lass los! Ommmmm! Ommmmmm! Ommmmmm! Shanti, shanti, shanti!

Ein bestes Jahr bedeutet die Steigerung und Perfektionierung unseres sehr besonderen Familienmodells. Ziel ist, dass sich alle frei entfalten können, glücklich sind und die Grenzen der anderen respektieren. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir liebevoller miteinander umgehen, uns zuhören, Zeit für einander haben, wenn wir uns besonders brauchen, achtsam sind gegenüber unserer Umwelt und unser Gespür für die anderen weiter entwickeln.

2) Was muss darin vorkommen?

 

Zu einem besten Jahr gehört für mich harmonisch gesehen, dass ich mich in meinem Traumberuf als freie Journalistin, Autorin und Fotografin weiter entwickeln kann und zwar verstärkt in künstlerischer Form. Dass diese berufliche Entfaltung gelingt, ist in starkem Maße von meiner Familie und der Balance in ihr bzw. zwischen Vor-dem-Computer-hocken und Arbeiten sowie Zeit als Mama und Partnerin haben, abhängig. Nur so gelange ich zu innerer Harmonie. Aus diesem inneren Gleichgewicht schöpfe ich genügend Kraft, um den Anforderungen meines sehr anstrengenden Alltags stand halten zu können.

Ein weiterer Aspekt sind die Kinder selbst. Ich bin nicht Mutter geworden, um sie ganztägig in einer Institution wie der Schule abzugeben. Ich respektiere jeden und jede Entscheidung diesbezüglich, wünsche mir auch mehr tolle Angebote für Ganztagsbetreuung, und doch habe ich mich für mich entschieden, meine Kinder nicht mehr als 2 Tage die Woche bis um 4 Uhr außer Haus betreuen zu lassen. Ich will meine Kinder wachsen sehen und ihnen dabei helfen, groß zu werden. Ich will mit ihnen spielen und kreativ sein, mich mit ihnen auseinandersetzen und erleben, was sie bewegt.

Für mich muss unbedingt Yoga und Spiritualität vorkommen. Da das gegenwärtige Jahr ein sehr turbulentes für mich war, mit Umzug im Juni und einer OP im Mai, habe ich meine Mitte zeitweise verloren und  diese Negativerfahrung hat mir wieder glasklar verdeutlicht wie wichtig die eigene Balance, Kraft und Energie aus mir selbst, für mich und das Wohlergehen der ganzen Familie ist. Meine Yogastunden geben mir die kleinen Auszeiten vom Alltag, die ich dringend benötige. Außerdem brauche ich meine Reisen allein. Diese belaufen sich meistens auf Arbeitsaufenthalte, „Urlaub im Büro“ eben, die mir jedoch sehr am Herzen liegen, da ich noch 1.000 andere Dinge in meiner Stadt mit Herz zu tun habe.

 

VerenaWagner_MbJ_11_2015

3) Und kann mich ein Arbeitsbuch bei der Zutatensuche überhaupt unterstützen?

 

Ich habe schon viele Motivationsbücher und Bücher für persönliche Arbeit durchgelesen. Für alle gilt: Die Aufgaben muss man natürlich schon machen und die Motivation, dranzubleiben, etwas zu verändern und zu verbessern in seinem Leben, kommt nun mal aus einem selbst und nicht aus einem Buch. Da müssen wir schon Tacheles reden! Denn gedankliche Muster und Verhalten, das in der Kindheit bereits geprägt wurde, zu ändern, ist sehr mühevoll und harte Arbeit.

Das Life & Workbook Mein bestes Jahr 2016 hat zwei Besonderheiten, die ich erfolgversprechend finde: Zum einen, es macht Mut durch Beispiele von Frauen, die es sich getraut haben, ihre Träume zu realisieren. Zum anderen finde ich es gut, dass die Leserin direkt hineinschreibt und für die Übungen nicht ein separates Heft benötigt. In meinem Bücherregal stehen zig angefangene Gedankensammlungen, die ich irgendwann nicht mehr weitergeführt habe. Oft war ich auch zu faul, die Übungen zu machen und habe mir die Ratgeber nur so durchgelesen. In diesem Workbook habe ich immerhin schon den kompletten Jahresrückblick für 2015 eingetragen. Das Konzept der Begleitung durch ein ganzes Jahr hört sich gut an. Damit Träume zu Plänen mit konkreten Formen reifen, hilft das Buch mit  Jahres-, Wochen- und Tagesplanern, vielfältigen Tipps und Links, am Ball zu bleiben. Es bietet Denkanstöße und lädt Dich zum Nachdenken und Aufschreiben ein. „Halte Deine Ziele schreibend fest; sie können im Alltag dann nicht so leicht fortgetragen werden,…“ Wie wahr, denn das Verschriftlichen hilft ähnlich gut wie Affirmationen, also wenn man sich das Positive beständig vorsagt! Das geht übrigens auch sehr gut bei Yoga-Übungen. Ich folge meinen Fingerspitzen mit dem Blick und fokussiere z.B. in den Positionen der Krieger, des Tänzers oder des Dreiecks oder in jeder der du magst:

Ich erreiche meine Ziele, ich bin erfolgreich, ich bin glücklich und erfüllt!

Durch das Aufschreiben in einem solchen Buch werden Gedanken klarer, fokussierter. Dieses Arbeitsbuch schaut obendrein noch zum Liebhaben aus und hat für mich das Potenzial zu einem treuen Begleiter zu werden.

 

Heute haben außer mir Renate mit ihrem Reiseblog Raus ins Leben und Manuela vom Blog Herzcoaching diese Blogtour eröffnet. Freut Euch auf rund 80 Blogs, ihr Lieben, die alle etwas dazu beitragen, dass 2016 das beste Jahr wird – nicht nur mein bestes Jahr 2016, sondern Deines, Eures und unser bestes Jahr!

Morgen geht es weiter mit Lissiana schreibt, Delicious Design, und Lebensflow – alles ganz verschiedene Blogs, die sich der nächsten Aufgabe von Mein Bestes Jahr 2016 widmen. Viel Freude und Erfüllung Euch allen weiterhin! Auch ich freue mich schon auf diese Blogtour, die meine Motivation sicher positiv beeinflusst!

 

Blogparade_MeinbestesJahr 2016_Foto1

Autorinnen Nicole Frenken und Susanne Pillokat

6 Comments

  • Renate sagt:

    Liebe Verena,

    ich muss doch mal schauen, was so die anderen Blogger zum Auftakt schreiben. Ich sehe, wir haben unterschiedliche Aufgaben bekommen. Ja, die Finanzen müssen stimmen, gerade bei Familien. Wer allein ist, ist im Grunde nur für sich selbst verantwortlich. Schön, dass bei Euch der Rollentausch so gut funktioniert. Das findest du nicht überall.

    Ich freue mich, dass Du Deinen Traumberuf gefunden hast. Das wäre damals vielleicht auch etwas für mich gewesen. Schreiben, Recherchieren und Kreativität machen mir einfach Spaß.

    Liebe Grüße
    Renate

    • Verena sagt:

      Liebe Renate! Damit der Rollentausch annähernd funktioniert, ist viel Toleranz nötig. Mir fällt es ehrlich gesagt schwerer, als im Text deutlich geworden zu sein scheint. Ich freue mich Dich und Deinen Blog durch diese Aktion gefunden zu haben. Grüße zurück, Verena

  • Verena sagt:

    Liebe Martina, diese Idee ist von meiner Yogalehrerin. Sie sagt immer nützliche Sätze, die sich die Yoginis dann zu den Übungen vorstellen sollen. Heute haben wir uns z.B. vorstellen sollen, dass wir – Yogastand, atmend, Arme nach oben – ein Krug sind, der sich mit der Kraft aus dem Universum füllt! Oft werden so ganz einfache Übungen energie- und gehaltvoll! LG

  • Martina sagt:

    Liebe Verena, was für ein schöner Auftakt zur Blogparade! Du hast so recht: Die Schriftlichkeit ist so enorm wichtig. Allzuleicht neige ich nämlich selbst dazu, diesen „Zwischenschritt“ zu überspringen. Da ich auch Yoga mache, gefällt mir Dein Vergleich zu den Yogaübungen. So habe ich das noch nie gesehen. Danke dafür!
    Liebe Grüße, Martina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.