Mit der ganzen Familie in die Freitagslieblinge

Alpenrose mit der ganzen Familie
Ich geh jetzt packen: Mit der ganzen Familie geht es heute in die Alpenrose in Lermoos! so einen coolen Spielplatz gibt es nur dort!

Alpenrose mit der ganzen Familie

Krank? Das hatten wir doch erst vor 2 Wochen mit der ganzen Familie?! Diese Woche war ich aber schon wieder krank. Ich hasse es, wenn mein Körper nicht funktioniert. Da merke ich dann immer wie schrecklich ungeduldig ich bin. Es fällt mir schwer nichts zu tun. Mich einmal einen Vormittag oder gar einen ganzen Tag ins Bett zu legen und auszuruhen. Werde ich deshalb krank? Will mir mein Körper damit sagen, dass er eine Pause braucht? Na, die hat er nun bekommen. Erzwungen.

Aber es wäre doch viel schöner, wenn ich meinem Körper seine Pausen so ausreichend geben könnte, dass er die Auszeiten nicht erzwingen muss. Diese Erkenntnis ist nicht neu und doch ist sie meine Inspiration der Woche.

 

Mit der ganzen Familie beisammen

Damit ich gleich richtig starte, fahren wir heute Mittag los ins Kinderhotel Alpenrose in Lermoos. Das Haus ist eines meiner Lieblings-Kinderhotels. Wir waren vor zwei Jahren schon einmal dort. Als unser Erstling ganz klein war, haben wir dort, im Außerfern, wie diese Region Tirols heißt, für ein knappes Jahr gelebt. Ich habe wirklich sehr gebangt und gehofft, dass sich nicht sämtliche Kinder bei mir anstecken und wir die Reise absagen müssen.

Doch alles ist gut – außer meinem hartnäckigen Husten steht dem langen Wochenende nichts im Wege. Wenn ihr das lest, ziehe ich also kühne Schwünge  durch Neuschnee, entspanne mich in der Sauna oder sitze endlich im Kreis all meiner Lieben bei einem schönen Abendessen. Denn das tollste ist: Wir fahren zu fünft. Endlich klappt es, dass wir mit der ganzen Familie zusammen einmal wieder etwas unternehmen. Abgesehen davon, dass wir schon zweimal gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt waren, sind unsere gemeinsamen Erlebnisse mit der ganzen Familie nämlich arbeitsbedingt sehr selten. Seltene, wunderbare Glanzstücke.

Deshalb ist der schönste Moment mit den Kindern, die sich seit Wochen sehr auf diese Reise freuen, ein schönster Moment mit der ganzen Familie.

 

mit der ganzen Familie

 

Hast Du Dich heute schon um Dich gekümmert?

Mein schönster Moment mit mir allein, war bei der besten Friseurin, die ich kenne. Sie hat mir die Haare kurz geschnitten. Nein, nein, nicht total kurz. hinten sind die Haare schon noch so 4 cm lang und vorne entsprechend länger. Ein wunderschöner Pagenschnitt ist es geworden. Mich nerven meine Haare schon länger. Denn immer, wenn sie eine gewisse Länge erreicht haben, trage ich sie nur noch zum Zopf gebunden. Das ist mir irgendwie auf Dauer zu langweilig. Wer mich kennt, weiß ohnehin, dass ich andauernd meine Frisuren wechsle. Mal Pony, mal lang und jetzt eben kurz. Mit der ganzen Familie freue ich mich über mein praktisches, tolles neues Aussehen – alle sind begeistert!

Auch sonst habe ich viel Zeit mit meinem Körper verbracht. Es ist manchmal schwierig für mich, ihn so anzunehmen wie er ist. Mit den zwei Geburten im Abstand von 16 Monaten und dem Riesenbauch mit den 38 Wochen ausgetragen Zwillingen (!) – hat mein Körper ganz schön was mitmachen müssen. Ich versuche das anzuerkennen und immer mitzudenken, wenn ich unzufrieden bin. Es gelingt mir immer besser, mich so anzunehmen wie ich bin.

Eine schöne Massage

Kennt ihr die „Goddess rinse„, die „Spülung der Göttin“ oder wie ich es nenne, die göttliche Dusche? Das ist eine tolle Massage für Euch selbst, etwa zum Eincremen nach dem Duschen. Zuerst wird ohne Creme die Kopfhaut massiert, dann der hintere Hals und der Nacken. Dann nehmt ihr Euch die Schultern und die Arme nacheinander vor. Die Arme richtig gut ausstreifen bis zu den Fingern. Vergesst die Handflächen nicht. An den einzelnen Fingern kann man ziehen, bis es (manchmal) knackt.

Mir tut es sehr gut die Ober- und Unterarme richtig intensiv zu massieren. Wahrscheinlich sind sie vom täglichen Tippen so verspannt. Dann kommt der Rücken bis zum den Pobacken dran. Die Oberschenkel und die Waden wieder nacheinander mit beiden Händen bearbeiten. Danach kurz hinsetzen, damit die Füße und die Zehen zu ihrem Recht kommen. Die Füße haben es so notwendig, ab und zu massiert zu werden. Was sie alles tragen müssen! Wenn ihr wollt, klappt die Füße kurz nacheinander zum Po. So dehnt ihr die Vorderseiten der Oberschenkel.

Dann geht es wieder nach oben. Die Beine noch einmal massieren, die Leisten, den Bauch und den Busen. Besonders angespannt sind bei vielen Frauen auch immer die Muskelstränge zwischen Busen und Schlüsselbein. Seid ihr wieder oben angekommen, massiert ihr Euer Gesicht. Das tut so gut. Vergesst nicht die Kiefer. Denn auch hier sind wir oft sehr angespannt. Nicht von ungefähr kommt der Spruch, die Zähen zusammen beißen.

 

Mein liebstes Rezept

Es gibt schon wieder nichts gescheites zu essen von der Schlicht-Koch-Mami. Sie dämpft bloß dauernd Gemüse oder benützt Fertigprodukte wie Nudeln, Maultaschen, Schupfnudeln & Co. Nicht mal die Spätzle macht sie mehr selbst.

Mit der ganzen Familie – ach was, mit der ganzen 1. und 2. Klasse zusammen, die alle auch schon probiert haben – bin ich mir aber einig, dass meine pinken Plätzchen dieses Jahr die besten Plätzchen ever sind. Wer sagt da noch pink ist nicht für Jungs, wenn es ums Essen geht? Alle Pinkhasser sind verstummt – friedliches Kekse Mampfen überall.

Ich verrate Euch kein neues Rezept, das ist bei mir eh immer dasselbe. Diesmal ist Kokos und Vanille drin. In den Zuckerguss gebt ihr einfach einen Schuss Roter Bete. So entsteht die schöne pinke Farbe. Noch ein Tipp: Nehmt nicht so viel Zitrone. Der Löffel muss beim Rühren fast im Guss stehen. Ist der Guss zu flüssig, wird seine Farbe blass und durchsichtig. Mit Kirschsaft klappt es übrigens auch, aber weniger knallig.

Ich verzichte nämlich weitestgehend auf künstliche Farbstoffe und Aromen im Essen. Daher ist das mit dem Verzieren von Kuchen immer so eine Sache. Streusel gibt es einige ohne künstliche Farbstoffe, nicht nur die Bio-Sorten. Wichtig ist es halt immer, das Kleingedruckte aufmerksam zu lesen.

Wenn ihr noch mehr verschiedene Farben für den Zuckerguss sucht, experimentiert doch ein wenig: Dunkelgelb bis Orange wird der Guss mit Mandarinen, noch rötlicher mit Blutorangen statt Zitrone. Allerdings schmeckt der Guss dann auch viel süßer. Alternativ kann er mit Kurkuma (Gelbwurz) gefärbt werden.

Was auf meiner Experimentierliste noch steht, ist Rotkraut. Kriegen wir da vielleicht was Lila-Blaues raus?

 

mit der ganzen Familie

Mein liebstes Buch

Diese Woche habe ich mich mit schamanischen Reisen beschäftigt. Habt ihr damit schon mal gearbeitet? Diese Art zu Reisen ist der Hammer. Ihr reist in Eure Vorstellungswelt. Es ist unglaublich, was ihr für einen Schatz in Euch tragt.

Aus meinen Bachblüten-Kraftkarten, die ich immer wieder gerne benütze. Diese Karten hat ein Künstler gemalt, der für jede Bachblüte eine schamanische Reise gemacht hat. da hat er geschaut, welches Krafttier oder wen sonst er getroffen hat. Dazu hat er sich inspirieren lassen und die Karten gemalt. Wunderschön finde ich. Ich habe gerade eine Karte für den Blog gezogen. Erstaunlich: Es ist die Knospe der Rosskastanie (chestnut bud). Dazu assoziiert der Künstler den braunen Bär.

Thema: Aus Erfahrung lernen.  Affirmation: „Ich bin bereit, zu lernen.“ Das passt perfekt zu diesem Blog, warum es ihn gibt und was mir so gefällt am Bloggen.

Liebe Grüße, Eure Verena

P.S. Ich geh jetzt packen. Wieder ein schöner Moment. Ach ja. Ich habe auch noch Doris Dörrie gelesen. Darin sammelten die Protagonisten jeden Tag 5 wundervolle Momente.

 

Bei BerlinMitteMom findet ihr jede Menge Freitagslieblinge!

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