Wie die Mami mit Job Mami bleiben kann! Vereinbarkeit zum Wohl der Kinder

mit Job Mami bleiben

mit Job Mami bleiben

 

 

Vereinbarkeit ist manchmal mit Kusshand möglich, manchmal nur mit Ach und Krach so. Die liebe Bettina ist heute dran. Sie meistert das Vereinbarkeits-Ungetüm mit Bravour und stößt uns auf ihrem Blog Mami und Gör so manches Mal mit der Beißzange auf die Missstände in unserer Gesellschaft. Mit bissigem Humor schildert sie die Umstände, die das Leben mit (vielen) Kindern halt so mit sich bringt.

Danke schön, ich freue mich sehr, wie gern Du Deinen Beruf hast und über Deinen wertvollen Hinweis, dass es nicht unbedingt die Lösung mit sich bringt, zwischen den Welten – also Beruf und Familie – bloß wechseln zu können. Die wahre Kunst ist in der Tat, am jeweiligen Gegenpol genau das einzusetzen, was in der anderen Welt oder Rolle so gut funktioniert. Wirklich wertvoll wir die Vereinbarkeit für alle Beteiligten, wenn es Frauen gibt, die im und mit Job Mami bleiben! Denn die Frau, die in ihrem und ja, auf jeden Fall mit Job Mami bleiben kann, tut sich damit nicht nur selbst Gutes, sondern allen Kollegen, der Bilanz und der Führungsetage gleich mit. Unbezahlbar, diese Mamis! Und eh klar, wer braucht ihn nicht, den kühlenden, inspirierenden Wind der Erwachsenenwelt nach zu vielen Pampers Stories und Matschmonster-Spektakel?

 

 

Wer bist Du?

mit Job Mami bleiben - VereinbarkeitIch bin Bettina (37 Jahre), lebe, liebe und arbeite in München. Ich habe einen siebenjährigen Sohn, einen vierjährigen Sohn und eine einjährige Tochter, einen preußischen Ehemann – und ich habe eine Meinung zu fast allem. Diese tue ich auf www.mamiundgoer.com kund. Um Geld zu verdienen, arbeite ich in einer der weltweit größten Agenturen als Beraterin für Unternehmenskommunikation.

Woher kommst Du und wohin gehst Du?

Ich bin aufgewachsen in einer idyllischen bayerischen Kleinstadt. Nach dem Abitur in München habe ich das Leben sowie etwas angeblich Zukunftsweisendes im Ausland studiert. Danach zog ich wegen meines heutigen Gatten nach Berlin. Nach insgesamt zehn Jahren fern der Heimat wohne ich mit meiner Familie nun wieder in München. Ich gehe jeden Tag woanders hin – in Realität und in Gedanken. Bis jetzt weiß ich immer noch nicht, wo und ob ich überhaupt irgendwo ankommen möchte. Denn auch die Suche macht großen Spaß und hält lebendig.

Was willst Du über Deine Familie sagen?

Wir sind eine ziemlich Klischee-erfüllende Familie. Papi Unternehmensberater, Mami was mit Kommunikation, die Jungs spielen Fußball, das Mädchen ist die Prinzessin und wir fahren einen SUV. Zudem sind wir alle blond.

Warum und was arbeitest Du?

Ich arbeite, weil es tägliche Struktur und Regelmäßigkeit in mein Leben bringt, weil es am Ende des Monates Geld auf mein Konto bringt und weil es erwachsene Abwechslung in das Leben als Dreifachmami bringt. Und weil es Spaß macht und ich gut darin bin. Mein Job ist es, eventuell nicht ganz so gute Dinge als gute bis sehr gute Dinge darzustellen. Ich mache Unternehmens-, Reputations- und Krisenkommunikation. Ich spiele mit Worten. Dieses Spiel macht mir Spaß…

Erzähle uns etwas von Deinem beruflichen Werdegang!

Nach dem Abitur in München habe ich in Barcelona, Wien und London Politik- und Medienwissenschaft studiert. Daneben habe ich immer Praktika gemacht, unter anderem bei NBC News und dem People Magazine. Noch während des Masterstudiums habe ich meinen ersten Arbeitsvertrag bei einer großen Agentur unterschrieben. Bis heute arbeite ich dort, immer wieder mit verschiedenen Schwerpunkten und an verschiedenen Standorten. Ja, ich bin die Ausnahme: Seit vielen Jahren in der gleichen Agentur und vollkommen glücklich dort…

3 Dinge, die Dir am schwersten fallen, beim Wechseln zwischen den Welten! 

Wahrscheinlich bin ich deswegen so zufrieden mit dem Agenturjob, weil ich nicht das Gefühl habe, dass ich zwischen zwei Welten wechseln muss. Ich gebe bei Job und Kindern immer das beste – bin aber sowohl im Job auch Mami und zu Hause auch jemand, der ins Büro geht. Die Kunst für mich ist nicht erfolgreich zwischen den Welten zu wechseln, sondern die beiden „Welten“ bestens zu vereinen. Denn jede „Welt“ lehrt unglaublich viel, das in der „Gegenüber-Welt“ einsetz- und nutzbar ist.

3 Dinge, warum Du nicht tauschen wollen würdest!

Ich würde sofort tauschen. Aber nur für einen Tag. Nicht weil ich mein Leben nicht mag, sondern weil ich neugierig bin. Ich würde gerne tauschen mit: Rihanna, Königin Maxima, der Freundin von James Franco, und Choupette, der Katze von Karl Lagerfeld. Bei dem Tauschtag mit Rihanna nehme ich den Partytag auf der Yacht. Nicht den Tag in Therapiegesprächen und beim Drogenentzug…

Was liegt Dir besonders am Herzen?

Das Glück und die Unbeschwertheit meiner Kinder. Der Ernst des Lebens kommt von selbst – doch bislang versuchen wir ihn vor der Türe zu lassen.

mit Job Mami bleiben-Vereinbarkeit

Und dann liegt mir noch der Partytag auf der Yacht am Herzen… Vielleicht gehe ich genau dorthin. (siehe Antwort Frage 2)…

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