Liebes Slow Fast Food! Ich mag dich!

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Im Holy Burger in München Haidhausen und Downtown Dachauerstraße gibt es dies und mehr schmackhafte Meister Burger.
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Im Holy Burger in München Haidhausen und Downtown Dachauerstraße gibt es dies und mehr schmackhafte Meister Burger. (c) Holy Burger

Burger sind eine Essensklasse für sich. Sie liegen schön in der Hand, sie erinnern mich, Kind der 90ziger, an meine ersten Gehversuche in die urbane Selbstständigkeit. Burger sind variabel, flexibel und dürfen ohne Besteck verspeist werden. Ja, mit den Händen essen ist salonfähig, dank Slow Fast Food mit liebevoll und frisch zubereiteten, kreativen Premium Burgern. Der Doppeldecker ist heute kein fettiger, eingewickelter Fastfood-Klumpen mehr. Wie oft holte ich mir doch mein Fischding oder mein Cheeseding in den Marmor-Katakomben (mit Wasserfällen an den Wänden) rechts der Spanischen Treppe. Doch wie Verstand und Bewusstsein erweitern sich beim Erwachsenwerden wohl auch die Geschmacksknospen.

Slowfood trifft Burger

Daher bevorzuge ich heute individuelle Burger-Konzepte à la Slow Fast Food, die Wert auf Qualität, Herkunft der Zutaten, Nachhaltigkeit und Transparenz im Einkauf legen. Ja, die sogar fleischlose Burger oder lecker Bio-Burger anbieten. Die mit Zutaten experimentieren, lecker Saucen kreieren, neue Geschmackskombis ausprobieren. Die ihr Bio-Fleisch frisch wolfen und den Burger adrett angerichtet am Tisch servieren. So gesehen, gerochen und geschmeckt ERLEBT bei Ruben Wester-Ebbinghaus und Felix Parson im Holy Burger in München Haidhausen.

Danke Burgermeister!

All diese neuen hervorragenden Geschmacks- und Qualitätserlebnisse beim Burger-Erlebnis widersprechen meinen Burger-Flashbacks in die Neunziger Jahre, doch eines ist geblieben: Das Gefühl, das diese Speise bei mir hervorruft: Abenteuer, Stadt, Freundschaft, Gegenwart, Präsenz, Dasein, Schmetterlinge im Bauch, ein Prickeln, dass es jetzt gleich losgeht, das ich mich in diese Nacht, in diese Vibes, in diesen Tagtraum stürze. Mit Haut und Haaren, ganz im Hier und Jetzt.

Und da ich die lauwarmen Päckchen, die meine Teenie-Erinnerungen prägen, schon seit Jahren nicht mehr essen mag – ihr wisst ja, meine erwachsen gewordenen Geschmacksknospen, danke ich Euch, liebe Meister Burger für Euer Slow Fast Food! Ihr habt meine Liebe zum Burger neu zum Leben erweckt, und ich freu mich über die Geschmacksexplosion in meinem Mund, wenn ich meinen Mund so weit aufsperre wie es nur geht, meine Zähne auf Knuspriges treffen und meine Zunge Gegrilltes liebkost. Yeah!

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