Die Stille im Frühling: Innen nur Strudel

Liebe Leute, ich wollte Euch mal danken für Eure zahlreichen Besuche hier! Ich freue mich sehr darüber und der Blog bereichert nun seit 10 Monaten mein Leben! Auch wenn hier scheinbar keiner Lust zu kommentieren hat – ok ich gebe es ja zu, die Kommentarfunktion war mal eine Weile kaputt und ich habe es erst nach so 2 Monaten gemerkt, ja warum sagt denn auch keiner was?! – ich mag euch trotzdem.

Frühling weckt mich auf

Seit sechs Tagen habe ich nichts geschrieben. Nicht, dass ich nichts zu sagen hätte, aber das Leben hat mich verschluckt. Oder ist es der Frühling? Gestern waren wir im Wald und haben eine so coole Hütte gebaut, aus riesigen Ästen, die überall herumlagen, an einen Buchenstamm gelehnt, mit kleineren verzahnt und mit Reisig als Dach. Das habe ich gar nicht gewusst, dass ich sowas kann! Und der Frühling hat vorbeigeschaut, die Sonne gelacht und ein Wind uns durchlüftet! Fünf Kinder haben sich eine steile Wiese runter kugeln lassen und abends hab ich den Rechner ausgeschaltet. Um zehn Uhr bin ich eingeschlafen.

Die Stille im Frühling = Unvereinbarkeit akzeptieren

Endlich hat mich der Sechs-Uhr-Wecker mal wieder wach gekriegt. In der letzten Woche war ich immer so müde, da hab ich, wenn überhaupt nur 80 % meines Tagesplans erfüllt. Die Stille im Frühling hat mich voll erwischt. Ich habe auf nichts Lust, ich will nur schlafen. Ich schaue sogar fernsehen, Talk Shows und so was. Frühjahrsmüdigkeit hin oder her, so langsam gewöhne ich mich daran – irgendwas bleibt hier immer auf der Strecke! Denkt nicht, dass ich das alles so aus der Hand schüttle: drei Kinder, die Schreibarbeit, der Haushalt und der Blog. Abends arbeiten geht bei mir nur ganz selten. Meisten klebe ich an diesen verflixten sozialen Rattenfängern kleben. Meine Augen mögen das so allmählich nicht mehr, sie zahlen es mir heim, mit rotem Brennen.

OK, Augen jetzt habt kurz noch mit mir Geduld, ich wollte nur noch schreiben, dass ich gerade unseren Bauerngarten umgrabe. Der Gärtnersohn ist Feuer und Flamme, ich hoffe es wächst auch in ein paar Monaten was Essbares, denn ich hasse Schnecken, sperre mich aber dagegen sie zu vergiften oder sie zu durchstechen oder gar mit kochendem Wasser zu übergießen. Daher dürft ihr Euch in den kommenden Monaten auf unsere Gartenerlebnisse freuen und über allerlei Kreatives, was wir so Basteln und Malen. Denn wie ich sehe, scheint dass viele von Euch, liebe Leser zu interessieren.

Kommt ihr mit in die Outdoor-Saison?

Neben unseren Haselruten-Osternestern in Kürze, verrate ich euch schon mal, starten wir in die Outdoor-Saison mit dem Indianergeburtstag im Wald zum 7. Geburtstag unseres wunderbaren Kindes „Starker Bär“ (sein selbst gewählter Indianername). Sonst geht es weiter wie bisher mit einer bunten Mischung aus Interviews, Gastartikeln, Restaurant- und Reiseberichten sowie tollen Ausflügen für die ganze Familie. Ich verspreche hoch und heilig, ich nehme den Fotoapparat mit, gleich am Wochenende, wenn wir endlich mal wieder in ein Kinderhotel reisen. Und wisst ihr was, es ist wie Magie! Indem ich für Euch diesen ungewöhnlichen Blogpost hier schreibe, in dem ich mich eigentlich nur für meine Flaute entschuldigen wollte, hat sich derselbe sondergleichen in einen Motivationspost für mich verwandelt. Ich habe wieder richtig Lust auf all das Neue, den Frühling und die vielen anstehenden Projekte bekommen. Ich freue mich Euch darüber zu berichten.

Seid gegrüßt von der Verena. Salve – wie die Römer sagen! Die Maia schickt Euch übrigens auch ganz liebe Grüße – ich war heute bei ihr Zwillinge gucken, sie sind winzig, herzallerliebst und total niedlich! Und sie macht das ganz prima, als frisch gebackene Zwillingsmami!

Stille im Frühling ist notwendig, um sich zu sammeln. Um neue Kräfte in sich wachsen zu lassen und die Explosion der Vegetation mithalten zu können.

Jedes Mal aufs Neue ein Wunder bist Du lieber Frühling! Hast du gehört? DU DARFST JETZT KOMMEN!!!

 

 

 

 

 

 

2 Comments

  • Petra sagt:

    Liebe Verena, ja, hier kommt ein Kommentar! 🙂 Mir geht es im Frühling genauso. Ich könnte stundenlang dasitzen und den Krokussen beim Wachsen zusehen. Diese kurze Spanne, wenn plötzlich alles aufspringt, wenn das Licht anders wird, die Luft anders riecht, wenn man selbst merkt, wie die Energie den Körper wachkitzelt (und man gleichsam aber doch immer so müde ist … irres Phänomen finde ich – gleichzeitig müde und wach zu sein, das gibt es nur im Frühling). Jetzt geht’s raus, an die Luft, in die Natur, ich freu mich auch schon sehr. Und das Handy bleibt dann einfach mal zuhause, oder? Dann muss man nicht immer posten, sharen und tippen. Das tut uns gut! Und verhindert die roten Augen 😉 Bis bald mal wieder – viele liebe Grüße! Petra

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