Wie man seinen Kindern stressfreie Weihnachten vorlebt

Auszeit für Mama: stressfreie Weihnachten

Tipps für stressfreie Weihnachten gibt es im vierten Türchen von Sabrina Altenberger. Ich freue mich sehr sie mit ihrem Blog Auszeit4Mama dabeizuhaben und möchte gleichzeitig auf ihren Adventskalender hinweisen mit ganz vielen tollen Tipps zu diesem Thema.

 

Die Sache mit dem Advent (und andere Katastrophen)

Wie man seinen Kindern ein stressfreie Weihnachten vorlebt? Jedes Jahr das gleiche Dilemma: Vor lauter Stress, Erwartungsdruck und Aufgaben, gleicht Weihnachten mehr einem anstrengenden Hürdenlauf, der einem die letzte Energie des verbleibenden Jahres raubt, als einer Zeit, die mit Liebe, Geborgenheit und dem Gefühl von Wärme in Verbindung gebracht werden könnte.

Überfülle Geschäfte und Massenabfertigung, schlecht gelaunte Menschen, Geschenke die ausgedacht und besorgt werden sollen, Vorbereitungen für das Weihnachtsfest müssen getroffen werden, denn das soll dieses Weihnachten noch toller und schöner werden als vergangenes Jahr!

Man kommt der ganzen Sache auch nicht aus. Kaum wird’s Oktober wird man permanent und recht plakativ in sämtlichen Geschäften und Medien daran erinnert, dass es bald wieder soweit ist. Immer mit einem leicht vermittelten Druck, dass man vor allem Geschenke technisch, frühzeitig gut vorbereitet sein soll. So manch einer würde lieber schon mal davon laufen, um dem ganzen Weihnachtschaos zu entkommen und sich dabei lieber auf einer einsamen Insel im Sand eingraben, als dieses Spektakel erneut durchstehen zu müssen.

Und auch diese hoch konservierte Form von Liebe, die man zu dieser Zeit ja irgendwie spüren und rüberbringen sollte, die stellt sich unter diesen Bedingungen auch nicht wirklich ein.

Schade eigentlich

Als man ein Kind war, da war Weihnachten etwas Besonderes. Neben dem Geburtstag, war es auf jeden Fall immer das Highlight des Jahres. Und dabei waren es nicht die Geschenke am Heiligen Abend, die das Weihnachtsfest so speziell gemacht haben. Es war die mystisch, zauberhafte Stimmung rund um die Weihnachtszeit. Rituale und Traditionen, die nur im Dezember gelebt und gefeiert wurden, wie gemeinsames Kekse backen mit der Oma, die speziellen Gerüche wie Zimt oder Weihrauch, im Wald nach dem Christkind suchen, zusammengekuschelt Weihnachtsfilme mit der ganzen Familie anschauen, für die man auch mal länger aufbleiben durfte, viele kindergarten- bzw. schulfreie Tage und vor allem die gemeinsame Zeit mit der ganzen Familie.

Woran ich mich aber auch gut erinnern kann: an gestresste Erwachsene!

Als ich dann selbst Mama wurde, stellten sich mir schon die Frage:

Will ich meinem eigenen Kind so ein Weihnachten voller Stress, in Burn-out-ähnlichem Ausmaß vorleben?“

 

Tipps für stressfreie Weihnachten

Nein ganz sicher nicht! Aber wie lässt sich das ändern? Meine Lösung dafür ist folgende:

  • Spontanität rules – wir machen keine bzw. nur die notwendigsten Pläne und Verabredungen im Dezember. Dies sorgt für mehr Entspannung für alle Familienmitglieder und man hat nicht das Gefühl, so viel aktiv leisten zu müssen.
  • Geschenkeverbot unter Erwachsenen – sind wir uns ehrlich: es hat doch sowieso schon jede(r) alles was sie/ er braucht. Wieso dann der Stress sich tagelang drüber Gedanken zu machen, was man wohl kaufen/ soll für die verschiedenen Personen, um dann noch kurz vor Ladenschluss irgendein 08/15 Geschenk zu besorgen, damit man nicht mit leeren Händen da steht. Mein Tipp: einfach drauf verzichten und der ganzen Familie ein simples Wichtelspiel vorschlagen, bei dem jeder ein Kärtchen mit dem Namen eines Familienmitgliedes zieht und dann nur diesen einen Menschen beschenkt. Das heißt jeder bekommt ein Geschenk, muss aber auch nur eines besorgen. Die meisten Erwachsenen sind sehr froh über diese Lösung.
  • Somit Fokus auf ein schönes, gemütliches Abendessen mit einem bestimmten Familienritual. Wir machen jedes Jahr am Heiligen Abend eine „Dankbarkeitsrunde“, bei der jede(r) erzählen darf, wofür er das vergangene Jahr dankbar war. Da wird auch das eine oder andere Tränchen vergossen und dem Gefühl von Frieden und Demut ist man dadurch sehr nahe.

Ich wünsche euch allen für dieses Jahr sehr viel mehr qualitative Zeit, statt Zeug – da kommt dann nämlich plötzlich tatsächlich viel mehr Liebe ins Spiel! Eure Sabrina

 


Wie eine innere Haltung und Karma Yoga für stressfreie Weihnachten sorgen können, steht im Türchen 2.

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