Vernetzen macht Spaß, liebe Spinne Anansie! #Liebster Award

Vernetzen

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Juchhu! Wir sind schon wieder nominiert für den Liebster Award. Und das schönste daran ist, dass wir wieder einen Menschen hinter einem tollen Blog kennenlernen und uns Vernetzen können: Dominika aus München bloggt auf from Munich with Love, außerdem schreibt sie eine Kolumne im Himbeer Magazin. Wir freuen uns, dass Dir auch unser Blog-Baby gefällt und geben das Kompliment gerne zurück! Besonders freue ich mich, dass ich auch in München eine Blogger-innen Community entdecke: Denn anfangs dachte ich, hier heißt es immer nur Berlin, Berlin, so nah, so fern!

Dass Vernetzen Spaß macht, wusste schon die sagenumwobene Spinne Anansie aus der westafrikanischen Mythologie. Anansi, der afrikanische Gott des Schabernacks ist eine typische Tricksterfigur, listig, schlau und einfallsreich. Gleichzeitig lehrt sie den Menschen viele wichtige Fähigkeiten. In diesem Sinne lasst uns unser Netz knüpfen! Dazu beantworte ich jetzt Deine Fragen, liebe Dominika! Ich freue mich schon auf’s Schmökern neuer Blogs und werde in Kürze vorstellen, was ich wieder für interessante Seiten gefunden habe, die dann auch hoffentlich Lust haben unsere Fragen zu beantworten!

 

1. Warum hast Du Deinen Blog so genannt und welche Bedeutung hat der Blogname für Dich?

Mami Rocks ist mir gleich eingefallen und ich habe mich sehr gefreut, dass die Domain noch zu haben war. Bei mir muss es rocken, sonst macht’s mir keinen Spaß, egal ob das der Blog ist oder mein Kleiderschrank oder eine durchtanzte Nacht oder die Küche!

Der Name sagt darüber hinaus auch gut aus, in was es auf unserem Blog geht: Mutter sein ist für uns eben keine Crux, sondern wir leben als Mütter jetzt zwar ein anderes Leben als früher, aber wir haben immer noch Spaß, mit und ohne Kinder, auf Reisen, beim Yoga oder Skifahren, beim Kochen, in unserer neuen Heimat Tirol und in unseren Jobs. Mami sein rockt eben: ich war eigentlich noch nie so ausgefüllt und zufrieden, als ich noch keine Kinder hatte – aber auch noch nie so erschöpft.
2. Wann schreibst Du am liebsten?

Ich schreibe immer sobald ich Zeit dafür erübrigen kann und mir was Gutes einfällt. Eigentlich habe ich den Abend dafür vorgesehen, gerade jetzt ist es aber Vormittag und ich sollte eigentlich für meine Arbeit etwas schreiben. Mag ich aber grade nicht, Anansi sitzt vorm Haus an der Wand (s. Foto: Bin grade vor die Tür gegangen, um sie zu fotografieren. Ich habe sie heute morgen schon bewundert. Komisch, vielleicht kam es so zu diesem etwas ungewöhnlichen Einstieg?!)

3. Benutzt Du Social Media? Wenn ja, welche Platform magst Du am liebsten?

Ich benütze Facebook schon seit 2008. Relativ neu für mich ist Twitter, dass ich viel cooler als Facebook finde, da jede Menge Leute lustige, aufbauende, nachdenkliche und ernsthafte Sprüche poste. Es entspricht meinem persönlichen Schreib-Motto: In der Kürze liegt die Würze. Zum Vernetzen ist es einfach klasse. Meine Mitbloggerin Maia kümmert sich um Instagram und ich bin noch auf Pinterest, das mir als Bildermensch auch sehr zusagt. Außerdem sind wir auf Bloglovin zu finden.

4. Was machst (oder machtest du) beruflich neben Bloggen?

Ich bin Journalistin und schreibe jetzt meist von zuhause aus Artikel und fotografiere meistens selbst dazu. Gerade habe ich meinen ersten Auftrag für ein reines Foto-Projekt, was mich sehr freut. In dieser Richtung will ich mich weiterentwickeln. Früher habe ich als Redakteurin gearbeitet in einem Verlag für Fachzeitschriften, also Special Interest Magazine für Gastronomen, Hoteliers, Großverpfleger, Metzger, Caterer, Schulessen. Eine Publikumszeitschrift gibt es auch noch, sie heißt Genießen & reisen.

5. Kommen für Dich kommerzielle Angebote in Frage?

Na klar! Allerdings schreibe ich alles selbst und kennzeichne gesponserte Posts! Außerdem müssen Advertorials schon zu den Inhalten unseres Blog-Magazins passen. Also über Windeln und Babybrei würde ich nix schreiben! Die Zeiten sind zum Glück vorbei!

6. Nimmst Du manchmal an Blogger-Seminaren, -Events und -Konferenzen teil?

Bis jetzt hatte ich noch nicht die Ehre! Es war immer alles zu weit weg und mir auch schlicht zu teuer! Ich habe fest vor nächstes Jahr zum Fashion Camp Vienna zu fahren. Dieses Jahr geht es mir nicht aus. Noch dazu kommt, dass mein Mac Book so ’ne alte Kamelle ist, dass ich die Workshops dort sicher nicht voll genießen kann. Jetzt wisst ihr ja schon, was ich mir vom Nikolaus wünsche! Außerdem habe ich mir vorgenommen, beim Münchner Blogger Stammtisch aufzukreuzen. Achja, angefangen habe ich mit dem Bloggen übrigens mit einem Seminar von Bente Matthes, die das Talent hat, kurzweilig Wissen zu vermitteln. Außerdem bin ich Mitglied des Blog Camp.

7. Was machst Du, um Dich als Bloggerin zu vernetzen?

Ich lese in anderen Blogs und wenn ich was toll finde, z.B. eine Blogparade, mache ich mit. Manchmal schreibe ich Blogger auch direkt an, wenn sie mich inspirieren oder veröffentliche etwas zu ihrem Thema. Um mich zu vernetzen würde ich sehr gerne auch mal zu einem Blogger-Event nach Berlin fahren. (s. auch vorige Frage)

8. Falls Du auf dem Blog selber Fotos machst – benutzt Du dafür ein Bearbeitungsprogramm?

Ich benütze Photoshop. Kenne mich aber nicht wirklich gut aus und habe gerade angefangen, ein Buch zu lesen. Generell gilt aber für mich der Grundsatz: Die Qualität der Fotos entsteht bei der Aufnahme. Selbst Photoshop kann misslungene Bilder nicht retten.

9. Woher kommen die Ideen für Deinen Blog?

Aus meinem Kopf. Es ist die Quintessenz meiner Gedanken. Und weil es dafür entweder keinen Verleger gibt oder mir es zuviel Mühe macht, ihn zu finden, gibt es Mami Rocks.

10. Veröffentlichst Du die Fotos Deiner Familienmitglieder auf dem Blog und wie gehst Du mit dem Thema Privatsphäre um?

Ich veröffentliche eher wenig Bilder von uns selbst. Von meinen Kindern veröffentliche ich nur Fotos, auf denen sie nicht zu erkennen sind. Mein gesamtes Umfeld war schon immer Linux geprägt und sehr kritisch, was das Hinterlassen von Datenspuren im Netz betrifft. Ich habe mich davon ein Stück weit gelöst, aber die Privatsphäre ist für mich unantastbar. Ich trenne strikt zwischen analog und digital. Dass das nicht immer so einfach ist, wenn es einen wie einen Sog in die Bloggerwelt zieht, habe ich schon gemerkt.

11. Haben Dich Deine Leser schon auf der Strasse erkannt?

Bitte nein, ich bin doch kein Popstar. Ich rede zwar gerne mit Leuten auf der Straße, aber wenn ich vor Publikum sprechen soll, fange ich sofort an zu stammeln – deshalb schreibe ich ja.

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