Weihnachten im Kino: Kinozeit mit dem Grinch

Weihnachten im Kino: Der Grinch
© 2018 Universal Studios. ALL RIGHTS RESERVED

Werbung – Filmrezension

Zu Weihnachten im Kino einen Film zu sehen, hat bei uns Tradition – am liebsten mit der ganzen Familie. Zu schön, wenn wir in der Vorweihnachtszeit gemeinsam in die Stadt bummeln, über den Weihnachtsmarkt schlendern und gemeinsam ins Kino gehen. Oft schaffen wir unseren schon fast obligatorischen Kinobesuch auch erst in den Weihnachtsferien. Da lässt dann der Stress der hektischen Weihnachtszeit endlich nach. Obwohl ich mir jedes Jahr vornehme, mich dieses Jahr nicht von diesem Was-ist-bloß-ales-noch-zu-erledigen-Gefühl übermannen zu lassen. Das ist leichter gesagt als getan. Wie schön, wenn dann endlich alles erledigt ist. Da freue ich mich jetzt schon auf entspannte Weihnachten im Kino.

Der Grinch ab 29.11. im Kino

Dieses Jahr bedeutet Weihnachten im Kino jede Menge Grinch-Grün und Grummelhaftigkeit. Doch ist der turbulente Film gepaart mit einer Story, die uns Hoffnung macht. Egal, wie es uns gerade geht und wie aussichtslos uns die Welt in vielerlei Beziehung erscheinen mag: Es ist Weihnachten und Weihnachten ist ein Fest des Lichts und der Hoffnung.

Zu Weihnachten im Kino finden wir dieses Jahr einen Hoffnungsschimmer in Form des Grinch. Der Film bekam in Österreich das Prädikat „sehenswert“ verliehen. Freigegeben ist der 3D-Animationsfilm ohne Altersbeschränkung. Basierend auf dem Stoff von Dr. Seuss beliebtem Kinderbuch wurde eine alt bekannte Geschichte, modern interpretiert. Mit diesem Kinderfilm zu Weihnachten im Kino können auch Erwachsene etwas anfangen:

„Geschichten wie die vom Grinch erzählt man zwar seinen Kindern, aber man hat wegen dieser subversiven, rebellischen Seite der Figur auch selbst Spaß daran. Diese Geschichte wird einfach nie alt. Es gibt da etwas an diesem Humor, das mich sehr begeistert, egal wie oft ich die Geschichte schon gelesen oder die Figur des Grinchs schon gesehen habe.“ Chris Meledandri, Schöpfer vom neuen Grinch.

Der Grinch wird von Illumination und Universal Pictures dieses Weihnachten im Kino präsentiert. Nach der Ich-Einfach unverbesserlich-Reihe, den Minions, Sing und Pets ist es der achte Animations-Spielfilm. Regie führen Scott Mosier und Yarrow Cheney.

Jenseits des Kaufrauschs

Der Film bewahrt die eigentliche Botschaft der sechs Jahrzehnte alten Geschichte über menschliche Verletzungen und den wahren Geist des Weihnachtsfestes. „Eine unserer anfänglichen Herausforderungen bestand darin, die Geschichte aus den Augen einer modernen Welt zu betrachten“, sagt Chris Meledandri.

Whoville etwa, der Ort des Geschehens, hat sich vom kleinen, verschlafenen Dorf zu einer quirligen 3D-Kleinstadt gewandelt: Willkommen in der nahen Zukunft oder wohl in vielen Megacities dieses Planeten schon Gegenwart? Es gibt automatisierte öffentliche Verkehrsmittel. Dazu kommen geschäftstüchtige wie aufdringliche Acapella-Gruppen als Sternsinger und jede Menge Weihnachtswahnsinn und Konsumrausch.

Ist das alles, was noch übrig ist von der Magie der Weihnachtszeit? Kinder heute kennen ja kaum anderes als dieses Lichter funkelnde, elektrisch blinkende Glimm-Bimm-Weihnachten mit jeder Menge Kaufen und Geschenken. Oder? Liegt es nicht an uns, das zu ändern? Der Film macht nachdenklich und zeigt wie wichtig etwas Stille an Weihnachten doch ist. Noch gibt es genug Menschen, die sich an den Geist von Weihnachten erinnern. Helft alle mit und gebt diese Erinnerungen an die neue Generation weiter.

 

Weihnachten im Kino: Der Grinch

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Nachdenkliches Weihnachten im Kino

Der Film regt – zumindest Erwachsene – zum Nachdenken an, was denn Weihnachten nun eigentlich ausmacht. Würde es sich nicht auch für unsere Kinder lohnen ein Weihnachten jenseits des Konsums und der Superlative zu erleben? Haben auch sie nicht das Recht auf das, was in unseren Kindheitserinnerungen fortlebt?

Die menschlichen Werte, die dieses Fest der Liebe ausmachen? Wie schön, bei einem Winterspaziergang im Park oder einer kleinen Waldweihnacht gemeinsam über den Film zu sprechen. Der Film, der ab 29. November 2018 in dem Kinos läuft, enthält eine tiefere Botschaft. Sie dringt zum Herzen vor und klingt nach. Damit sie erhalten bleibt, ist es gut zusammen über ihre Bedeutung zu sprechen.

Wie schön, wenn wir die Adventszeit dazu nutzen können, mit unseren Kindern still zu werden. Gemeinsame Gespräche in der Familie sind so wichtig. Wie wäre es einmal nachzudenken darüber, wer einsam und allein ist in der Nachbarschaft. Würde sich derjenige über unseren Besuch freuen? Nichts aufdringliches, vielleicht ein paar Plätzchen, die wir vorbei bringen könnten.

Anderen helfen, teilen, zusammen sein und zufrieden sein – all das ist für mich Weihnachten. All das macht ein gelungenes Weihnachtsfest aus. Das möchte ich meinen Kindern weitergeben. Deshalb basteln wir Geschenke selbst und backen wir gemeinsam. Wir verbringen jetzt im Winter viel Zeit zuhause und mit der Familie. Wir gehen in den Wald und hängen für die Wildtiere und die Vögel Körnerringe und Äpfel auf. Auch ihnen soll es gut gehen, bis sie sich im Frühjahr wieder selbst versorgen können.

Mitgefühl heißt das Zauberwort. Achtsamkeit ist ein neues altes Zauberwort. Es geht immer darum, auf die kleinen Dinge zu achten. Sich bewusst zu werden, was Freude bringt und was jemanden gerade traurig gemacht und verletzt hat.

 

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Der Geist der Weihnacht

Hinter all dem Weihnachtsspektakel ist es ihm und seinem Filmteam gelungen, ihr Augenmerk auf „den emotionalen Herzschlag der Geschichte“ zu richten, der in unserer heutigen Gesellschaft aus vielen Perspektiven an Bedeutung und Wichtigkeit noch zugenommen hat – im Vergleich zu der Welt wie sie vor 60 Jahren war. „Ich glaube, wir leben in Zeiten mit mehr Herausforderungen als je zuvor, Herausforderungen, die einen leicht zynisch machen oder einem das Gefühl der Hoffnungslosigkeit geben können“, sagt der Filmemacher Chris Meledandri.

Doch ja, der Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen liegt in unserem Optimismus. Wir erreichen Ziele langfristig nur, wenn wir unsere Lebensfreude nicht verlieren. Wenn wir das annehmen, was nicht zu ändern ist.

Das gelingt, wenn man sich selbst – mit all den Enttäuschungen, Verletzungen und oft ungerechten Schicksalsschlägen, die uns im Laufe eines Lebens und gerade auch des Heranwachsens passieren – akzeptiert. Genauso wichtig und entscheidend ist es aber auch, die Menschen um uns herum anzunehmen.

Weihnachten im Kino: Der Grinch

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Auch dies sind Gedanken, die wir unseren Kindern für ein Weihnachten jenseits von Konsum und Kaufrausch mitgeben können. Das Fest der Liebe erinnert uns daran, dass es die Lebensfreude ist, die wir ganz dringend brauchen, um glücklich zu sein. Fröhliche Feste zu feiern, gelingt uns nur dann. Sonst überhäufen wir uns mit Geschenken und bleiben doch unzufrieden und allein wie der Grinch in seiner Höhle.

 

Die Story

Weihnachten im Kino erhält mit dem Grinch die frohe Botschaft, Hoffnung zu haben. Auch wenn die Umstände, unter denen man sich gerade befindet, noch so schlimm sein mögen. Das Leben der Familie Who im Film ist alles andere als rosig: Nicht immer ist es für die Alleinerziehende  Donna Who leicht, über die Runden zu kommen. Trotz ihrer vielen Arbeit und den häufigen Nachtschichten will sie den Zwillingen und ihrer Tochter Cindy-Lou eine gute Mutter sein.

Das Mädchen Cindy-Lou hat es sich in den Kopf gesetzt, den Weihnachtsmann auf seiner Tour von Haus zu Haus am Heiligen Abend anzutreffen, um ihm zu danken für seine Unterstützung ihrer müden und überforderten Mutter.

Doch die bösen Pläne des grummeligen Miesepeters und Weihnachtenhasser Grinch kommen ihren guten Absichten in die Quere. Der grün behaarte, zynische Menschenhasser wohnt  hoch über den Dächern von Whoville in einer einsamen und trostlosen Höhle. Einzig und allein sein treuer Begleiter Max, sein Hund, steht ihm zur Seite. Dort steigert er sich in seinen Grant hinein. Dieser erreicht nun zu Weihnachten seinen Höhepunkt. Nichts hasst er so sehr wie dieses feierliche Fest der Liebe und die Fröhlichkeit der Menschen. Als das Weihnachtsfest nun wieder einmal naht, fasst der Grinch einen so absurden wie genialen Plan: Er hat vor, dieses Jahr den Menschen ihr blödes Weihnachten zu stehlen!

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Den Grinch spricht in der deutschen Fassung übrigens Comedy-Ikone Otto Waalkes.

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