Entspanntes WMDEDGT mit Yoga, ungesund & Putz-Tanz

WMDEDGT im April bei mamirocks

WMDEDGT frägt Frau Brüllen wie jeden Monat am 5. Tag des Monats.

War ich beim letzten 5. des Monats Februar ziemlich gestresst wie mir scheint, lief es heute viel besser! Dieses WMDEDGT ist geprägt von „Ist mirr egal! – schlagt Euch doch, ich hab nix mitgekriegt.“

Nein ganz so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Liegt meine positive Einstellung heute am Yoga, das ich die ganze Woche morgens nach dem Kinder-Frühstück und Schule fertig machen mit den Kindern geübt habe? Viele Umkehrübungen wie Schulterstand, Delphin und Tripod, oder wie das heißt – halt so Vorübungen zum Kopfstand, den ich leider immer noch nicht kann. Erwarte ich auch gar nicht – manche Dinge braucht man sich nicht abzuverlangen.

Mein Yoga ist an sich sehr entspannend, aber heute habe ich mal schweißtreibend geübt, schließlich soll der Winterspeck ja wieder weg, nicht? Während ich schon einen roten Kopf habe, klingelt es, der Paketbote, wie sooft ein Rezensionesexemplar, ein schönes Kochbuch, aus dem ich Rezepte für einen Gemüse-Strecke in einer Zeitschrift aussuchen will.

Jedenfalls hilft mir Yoga. Mir und meinem Auge. Das Auge meckert, wenn ich mehr als ein paar Stunden, also nur am Vormittag, in Bildschirme starre – ob Handy oder Monitore, ich schaue also jetzt auf die Tastatur. Das Auge meckert, indem es schmerzt. Nicht gut, nicht gut. Daher meine plötzliche Motivation zu Yoga und meditativer Entspannung. Aber seit erneutem Auftreten der Schmerzen am Montag hat es augenscheinlich geholfen.

Relaxter Vormittag des WMDEDGT im April

Heute schmerzt nichts und ich bin guter Dinge. Da ich mit meinem gegenwärtigen Artikel, Abgabe am Dienstag, schon gut voran gekommen bin, entscheide ich, heute im Homeoffice erst einmal Emails zu beantworten. Dann mach ich noch anderen lästigen Pflichtkram. Außerdem haben drei liebe Menschen Geburtstag, die ich anrufe und mit ihnen quatsche. Wie immer schneller als gedacht ist es 12 Uhr mittag und es klingeln die Kinder, während ich noch ratschend telefoniere.

Referat des Sohns lief gut, Referatposter über Vulkane auch erfolgreich per Roller in die Schule befördert und wieder heim – Mama braucht es dazu nicht mehr, 1 A.

Alles gut, alles Freitag eben. Wir machen heute etwas völlig ungesundes: Pommes und Chicken Nuggets, die noch übrig geblieben sind beim letzten Ungesund-Tag. Aber ich will auch mal die coole Mama sein und die Kinder erfreuen – ist doch eh schon so hart, die Mama mit ihrem blöden zuckerfei-Programm, das sie jetzt bis Ostern durchzieht.

Also freuen sich alle Kinder, auch das Gastkind, das eine Stunde später mit dem Großen kommt. Völlig entspanntes Essen – mein Wunsch an die Kinder heute entspannt zu bleiben trotz Besuch, hat sich erfüllt. Kein Gequietsche und wenig Gealber, liegt das etwa an dem Essen, das eindeutig allen schmeckt?

Grünes WMDEDGT mit Mittagessen für Mama und Garten

Mama ist Salat mit Fetakäse und Avocado, aber ein paar Pommes bleiben übrig und da freut sich die Mama dann doch über ein wenig ungesundes Fastfood. Nachspeise gibt es ja nicht, aber zum Glück das wieder aufgestellte Trampolin.

Etwas hüpfen zur Verdauung und dann dürfen alle Tableten, wie das Tablet spielen bei uns heißt. Mama guckt inzwischen nach ihren Sprösslingen im Hochbeet und freut sich über alles, was da schon zu sehen ist. Das sind Radieserl, wie meine Instagram-Leser alle wissen. Danke für die Info. Ich weiß es jetzt auch wieder, weil die Karotten oder Möhren – wie liebe ich doch dieses absolut nordische Wort – einfach ganz anders aussehen. Die sind nämlich mittlerweile auch auf der Fensterbank aufgegangen. Da man die ja aber direkt ins Freiland säen sollte, was ich fälschlicherweise nicht getan habe, setze ich sie jetzt alle um ins Hochbeet. Da wo Petersilie sein sollte, ist nämlich nichts aufgegangen. Vielleicht war die Samentüte von 2010 zu alt? Mir wurst, Karotten sind eh beliebter, deswegen wachsen die da jetzt. Pech, Petersilie, hättste dich mal mehr beeilt mit rauskommen.

Also, Frost brauchen wir jetzt bitte keinen mehr in der Nacht, sonst rennt Mama wieder Beete abdecken. Es gibt ja in diesen Breitengraden dann doch immer Frost, aber ich bilde mir wie jedes Jahr ein, es passt schon alles. Also bestimmt bald wieder abdecken rennen.

Upcycling ist immer gut

Die Kinder sind friedlich und spielen irgendwas draußen oder am Dachboden – alle vier zusammen. Ich hole Blumen vom Dachboden und verteile sie im Haus. Dann dekoriere ich vor der Haustüre nett mit Lavendel und irgendwelche Kinder-Osterdeko, die ich auch auf dem Dachboden finde. Sieht nett aus – upcycling ist immer gut…

Dann denke ich mir unser alter, bröckeliger Garten-Rabe aus Stein und der Froschkönig aus Blech, der um die Mundpartie bereits ein wenig angerostet ist, könnten auch gut ein Upcycling gebrauchen. Da das Kind nicht mitmalen will, mache ich das und es macht Spaß. Ich hasse es immer neue blöde Deko einzukaufen, die so austauschbar aussieht.

Daher freue ich mich unsere alten Gartentiere aufzuhübschen. Das tue ich mit übrig gebliebener Acrylfarbe, die wir gekauft haben, als wir noch nicht wussten, dass Mikroplastik die Meere, Flüsse und Seen vergiftet. Malen mit Acryl (= Plastik)farbe ist nämlich auch nicht so optimal. Vor allem beim Pinsel auswaschen, kommen die Mikroplastik-Partikel in den Abfluss.

Da ich sie aber nun schon mal habe, brauche ich sie jetzt auch auf. Sonst hätte ich einen neuen Lack oder so was kaufen müssen – auch nicht besser, oder?

Dann Streit auf dem Trampolin, es hüpfen wieder mal alle vier und einer wurde angehüpft. Nase, aua – Mama holt Coolpad, beruhigt und versucht mindestens ein Kind mit irgendwelchen Ablenkungsmanöver vom Trampolin zu bekommen. Das klappt heute sogar, Kinder wechseln ab. Dann verziehen sich die Großen wieder. Gastkind geht um 5 Uhr heim, Großer begleitet ihn und verspricht mir Milch vom Milchautomat beim Bauern mitzubringen.

Spontaner Putz-Tanz und Wasserbomben

Während ich dann friedlich beginne hier zu schreiben, ruft ein anderes Kind wiederholt, Mama DU musst kommen, Mama Du musst das sehen. Mama schreibt aber und hat ganz vergessen, dass sie besagtem Kind vor kurzer Zeit erlaubt hat, mit einem vom Kind entdeckten, sehr begrüßten, weil zur Seltenheit gewordenen, Luftballon NUR über der Spüle in der Küche mit Wasser zu spielen. Aber nicht raustragen Kind, denn sonst tropfst du alles voll, Kind! Ok, Mama, kein Problem, Mama.

Mama muss dann leider doch ihr WMDEDGT gleich wieder einstellen, weil es einen Riesenknall gibt. Kein Wunder, wenn Kind trotz Warnungen des anderen Kindes immer weiter Wasser in seinen Luftballon fließen lässt. Kind ist also patschnass und Küchenboden auch komplett nass.

Mama bekommt einige Anflüge von Brüllen, aber es geht dann gleich wieder, weil die Kinder sehr lieb sind und beflissentlich Handtücher auf die Überschwemmung schmeißen. Wahnsinn, was so in einen Luftballon passt.

Da die Handtücher patschnass sind, beginnt Mama mit dem Putz-Tanz. Das finden alle lustig und machen mit: Es geht so: Man nehme ein bis zwei feuchte bis nasse Lumpen und wedelt frenetisch mit den Füssen. Je frenetischer, desto besser gehen die Flecken vom Boden weg. Es ist toll, denn es ist Fitness und Saubermachen gewürzt mit einer Prise Spaß in einem. Da es so spaßig ist machen wir das Wohnzimmer gleich mit. Da finden wir ganz viele Flecken, denn Mama sitzt ja vormittags immer im Homeoffice, also bleibt das Putzen ein wenig auf der Strecke.

Jedenfalls sind alle so enthusiastisch am Putz-tanzen, das der Wohnzimmer-Laminat mir dann doch entschieden zu feucht vorkommt. Also wiederholen wir das Ganze mit trocken Putztüchern. Der gerade gefüllte Putztuch Stapel ist weg, die Waschmaschine freut sich schon.

Egal, jedenfalls passt meine Laune nun wieder und ich erbitte mir eine Pause um hier weiterzuschreiben. Die Kinder essen schon mal Abend, denn wenn der große wieder kommt, wollen alle noch mit zum Einkaufen. Es fehlt schon weider dies und das fürs Wochenende, obwohl ich am Montag bereits großeingekauft habe. Und Erde brauchen wir ganz dringend für die Tomaten, die demnächst dran sind.

Nach diesem letzten Streich mache ich noch Feuer im Ofen und scheuche schließlich und endlich alle ins Bett, Nicht ohne unser gerade sehr spannendes Vorlesebuch vorgelesen zu haben: Die unendliche Geschichte. natürlich heute bis 21 Uhr, denn es ist ja Wochenende, Mama! Die Zeiten mit 19 Uhr alle im Bett sind definitv vorbei!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und viele kurzweilige WMDEDGT bei Frau Brüllen. Hier geht es zu WMDEDGT

Nachtrag: Inzwischen zurück vom Spielzeugladen, der nicht mehr offen hatte, weil das Auto nicht ansprang, weil wir mit den Rädern gefahren sind. Einkaufen ging eh nicht mehr. Morgen ist ein neuer Tag.

 

 

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