Herbstliche Inspiration und Kinderglück für die Freitagslieblinge

Herbstliche Inspiration

 

 

Diese Woche haben wir Ferien. Mit den Kindern waren wir richtig kreativ! Deshalb heißt meine Inspiration der Woche auch HERBST!
Ich liebe den Herbst wirklich sehr mit all seinen Farben, mit all seiner Pracht. Die Natur grüßt uns so warm in diesen letzten Wochen bevor der Schnee kommt. Das Licht ist seltsam intensiv, strahlend und geheimnisvoll. Alles erscheint vergänglich.

 

Herbstliche Inspiration aus Farben und Licht

Plötzlich denke ich wieder an alles, was in Vergessenheit geraten ist über den heißen, aufregenden Sommer. Ich komme zurück aus dem sommerlichen Höhenflug und nehme wieder mein Platz auf der Erde ein. Ich blicke mich um und sehe was alles getan werden muss. Und komisch, die Kraft anzupacken, ist auch wieder da. Wie gut tut so ein Herbstspaziergang, wieviel herbstliche Inspiration kann ich daraus ziehen.

Du kannst Dich nicht satt sehen an den bunten Farben, die in der Natur wie ein Geschenketisch für uns ausgebreitet sind. Tief durchatmen in frischer Luft ist gleich um so schöner, wenn Du Dir dabei vorstellst, dass Du damit richtig frischen Wind in Deinen Tempel bekommst. Es ist eine alte indianische Geistesübung, sich seinen Körper und sein Innenleben wie ein Haus vorzustellen. Wir dürfen in unserem Körper wohnen. Ab und zu tut es gut Türen und Fenster aufzureißen, um den Wind alles mal tüchtig durch blasen zu lassen. Mit jedem Atemzug lasse mit der frischen  Luft  Neues herein und mit jedem Ausatmen schickst Du das Alte, Verbrauchte und nicht mehr Gebrauchte hinaus.

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DIY Adventskalender aus Klopapierrollen

Meine herbstliche Inspiration und gleichzeitig liebster Moment mit den Kindern, war unsere neu erwachte Kreativität. Wir haben ja gerade Herbstferien und mein Homeoffice leidet. Daher mache ich so wenig wie es geht. Das konnte ich mir leisten, da ich einen Tag komplett in München im Büro verbracht habe. Dort habe ich ohne Pause durchgearbeitet und sehr viel aufgeholt. Für diesen tollen Adventskalender aus Klopapierrollen habe ich selbst keinen Finger krumm gemacht. Es war die liebe Oma, die sich diese Bastelei vorgenommen hat. Hier seht ihr 2 Adventskalender, verziert mit kleinen Zahlenaufklebern – bereit von mir gefüllt zu werden.

 

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Der Große hatte wohl keine Lust auf diese Bastelarbeit. Oder er entwickelt sich einfach zu einem gutmütigen und großzügigen Menschen. Jedenfalls hat er selbstlos erklärt, er brauche keinen neuen Adventskalender, sondern sei mit den Filzsocken zufrieden, die ich auch schon als Kind benützt habe. Er war auch der Einzige, bei dem meine Idee Anklang fand, dieses Jahr den Kalender mit „Zeit“ zu füllen.

Ein Adventskalender gefüllt mit Zeit

Ich habe den Kindern vorgeschlagen, Gutscheine in die Türchen zu legen, etwa „Einmal den Film bestimmen, den wir anschauen“ oder „Gutschein für etwas ganz alleine mit Mama machen“ oder „Gutschein für einmal Zimmer aufräumen“ und ähnliches. Die kleinen stehen mehr auf Spielzeug und Schokolade. Da mir die fertigen Spielzeugkalender zu teuer oder zu ramschig sind, habe ich jetzt Fillys und Pokemons auf Shpock gesucht und gefunden. Also kriegen jetzt alle drei eine bunte Mischung von allem. Dank Oma und den Kindern haben wir jetzt drei Kalender und es gibt kein Gestreite mehr, wer wann dran ist mit Türchen öffnen.

 

 

Herbstliche Inspiration: Basteln mit Oma

Ja, es ist wirklich schön, wenn die Oma mal da ist und ich hier gemütlich am Rechner sitzen kann und ich von nebenan die Gespräche hören kann und sicher weiß, dass ich jetzt mal nicht gefragt bin.

Unser erster ausgerhöhlter #Kürbis 🎃 #halloween #basteln #LebenmitKindern #Familie #diy #Grusel 👀

Ein von VereMamiRocks (@mamirockt) gepostetes Foto am

In der Zwischenzeit sind auch noch zwei ausgehöhlte Kürbisse entstanden. Der Große war also auch nicht untätig. Für mich hat er von innen Stücke vom Kürbisfleisch abgesäbelt. Nicht weil er Kürbissuppe so gerne mag, sondern weil das so in seiner Bastelanleitung stand. Also gab es dann zum Abendessen eine Kürbissuppe. Normal koche ich immer nur Hokkaidokürbis. Die Sorte für die großen Halloween-Monster schmeckt auch mir nicht so gut. Ich habe aber, auch auf Rat der Oma, die Kürbisstücke erst mit Knoblauch angebraten und dann für die Suppe mit Karotten, Ingwer und Kokosmus zur Suppe püriert. Es hat sehr gut geschmeckt – mir, den Kindern nicht. Aber manchmal müssen sie auch was essen, wenn es nicht ihr Wunschgericht ist, finde ich. Besonders, wenn dafür ihre tollen Kürbismonster entstanden sind. Die stehen jetzt vor der Haustür und bekommen jeden Abend ein Teelicht in ihren Bauch. Auch das ist eine tolle herbstliche Inspiration.

 

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Inspirierendes Buch

Herbstliche Inspiration bietet auch das Buch The Bread Exchange von Malin Elmlid. Eigentlich ist das Projekt der Schwedin und Wahl-Berlinerin viel mehr als bloß ein schöner Bildband. Hüpft doch mal rüber auf ihren Blog und lest von ihrem Experiment mit Sauerteig. Mit ihrer Leidenschaft für Brot hat sie begonnen mit Menschen in Kontakt zutreten. Hatte sie zuviel Brot, hat sie es getauscht – gegen Yogastunden, gegen eine Konzertkarte oder was auch immer. Mit dieser Idee reiste die Bloggerin um die ganze Welt, immer mit dem Sauerteig im Gepäck. Im Buch hat sie alle Rezepte, die sie auf ihren Reisen gesammelt hat, aufgeschrieben. Tolle Rezepte und Fotografien, aber mehr noch der Spirit hinter der Idee, Brot zu teilen, begeistert mich.

Und weil sich bestimmt noch mehr Leute tolle Freitagslieblinge ausgedacht haben, hüpfe ich jetzt gleich mal rüber zu der Sammlung von BerlinMitteMom.

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