Gartenernte im Juli: naschen, pflegen, freuen

Meine Gartenernte im Juli

Meine Gartenernte im Juli ist dieses Jahr sehr, sehr reichhaltig. Eigentlich so vielfältig wie noch nie, denn dieses Jahr fahren wir nicht in Urlaub. Daher haben wir so viele verschiedene Sorten zum ersten Mal angepflanzt.

Sehr stolz bin ich auf meine Zucchini, die nun langsam reif werden. Sie waren im Maigarten von den Schnecken fast kahl gefressen gewesen, also komplett blätterlos – trotz Hochbeet. Ein wenig Bio-Schneckenkorn hat sie gerettet. Ich gärtnere zwar sonst ohne Gift. Das Bio-Schneckenkorn ist für mich nur eine Notlösung. Es ist unschädlich für Igel und Katzen, für Tigerschnegl aber ingegen schon. Ich streue es nur im Hochbeet und es löst sich auf und wird zu Eisen und Phosphat, also Nährstoffe für den Boden. Allerdings nicht mehr als 4mal in einer Saison zu verwendne.

Heute habe ich mich allerdings geärgert, denn überall da, wo ich das Schneckenkorn hingestreut habe, hat es geschimmelt. Toll! Jetzt habe ich alles abgetragen und bin gespant, ob jetzt die nächste Schneckenarmada ankommt. Hier im Bild seht ihr meinen Mangold, von dem die Schneckne ruhig kosten können. Denn ich habe so, so viel davon. Außerdem seht ihr meine späte Karottensaat. Vielleicht klappt es diesmal. Karotten habe ich noch nie geerntet. Man kann zur Gartenernte im Juli übrigens vieles nochmal nachsäen wie Salate, Karotten, Kohlrabi oder Mangold. Salatköpfe hat auch nicht so geklappt, nur heute ein wenig geerntet. Ich setz lieber wieder auf Feldsalat, das scheint mir einfacher.

Hier seht ihr meinen Cola.Strauch, den ich nun endlich eingegraben habe. Er wird ein Busch und duftet tatsächlich nach Cola. Wir werden Sirup, Eistee und Wassereis damit machen. aber jetzt lassen wir ihn erst einmal achsen.

 

Meine Gartenernte im Juli: Gemüse und Beeren

Neben Salat und gestern 2 Gurken vom Balkon oben habe ich nun auch die erste Zucchini geerntet. Bohnen sind schon die zweiten. Die sind lila, eine seltene Sorte und sehr schmackhaft. Das Risotto mit Zucchiniblüten, Zucchini und Bohnen hat echt allen Kindern gut geschmeckt. Das freut mich immer besonders.

Die Sonnenblume oben heißt übrigens Black Velvet und ist auch eine alte, schützenswerte Sorte. Solche samen bekommt ihr bei Arche Noah oder Reinsaat. Sie sieht wunderschön aus, nicht?

Alles wächst und gedeiht

Im Juli gibt es nicht nur plötzlich sehr viel zu ernten: Jeden Tag gibt es Walderdbeeren und Himbeeren, die letzten Johannisbeeren und die ersten Brombeeren und ein paar Heidelbeeren. Aber die haben wir uns gestern wieder vom Berg mitgenommen. Dieses Jahr ist echt ein super Heidelbeerjahr! Das macht mich so glücklich!

Juli ist auch die Zeit in der alles reift, wächst und gedeiht, dass es eine Freude ist. Die Äpfel werden dick und rund und rot. Die Pflaumen färben sich langsam lila. Es ist so wundervoll im Garten herum zu spazieren und alle seine Bewohner zu pflegen und zu hegen.

 

Projekt Wilde Bienenwiese im Juli

Auch die Japan-Anemone erfreut mein Gärtnerherz. Letztes Jahr wurde sie ein paar mal übersehen und abgemäht. Jetzt hat sie in der Wilden Wiese einen sicheren Platz. Wenn die Knospen aufgehen sind sie wunderbar filigran und rosa. 

Ansonsteng gedeiht das Projekt Bienenwiese recht gut. Ich habe allerdings bestimmt einen Schubkarren voll von einer stark wuchernden Pflanze ausgerissen, die man von Feldrainen kennt. (siehe das Gewächs Instafoto unten) Nur durch etwas bewusste Auslese können auch zartere Pflänzchen wie der Klatschmohn, die Akelei, die Jungfer im Grünen, die wilde Nelke und die Ringelblume – und wer weiß was mich noch alles überrascht? – wachsen und zum Licht kommen. Schließlich soll es ja eine bunte Blumenwiese werden. Jedenfalls bin ich sehr zufrieden, was schon im erste Jahr seit der Ansaat im April aufgeblüht ist.

Wilde Kräuter im Garten

Hier seht ihr im Kräuterherz, das wir letztes Jahr als Trittstein für Insekten angelegt haben, wie viele wilde Kräuter erst im zweiten Jahr nach Ansaat aufgegangen sind. WIe wunderbar die Wegwarte, die Färber Kamille, Konrblumen und die Schafgarbe blühen.

 

 

Ab und zu ernte ich auch im Garten Kräuter. Vor allem waren das Braunelle, Breit- und Spitzwegerich. Ansonsten natürlich noch Melisse, Minze, Schnittlauch, Salbei und Majoran. Von ihnen allen gibt es sehr viel. Ansonsten lasse ich die wilden Sorten lieber für die Bienen übrig und nehmen sie aus den Bergen mit, wo ganz viele an einer Stelle wachsen.

Hier seht ihr einen Teil meiner Gartenernte im Juli an Kräutern. Und im nächsten Bild die hülle und Fülle an Wildblumen und Kräutern, wie sie gerade auf den Bergwiesen zu finden ist. Da waren wir gestern!

Die wilde Natur ist das Vorbild für unseren Garten. Ich bin sehr froh, dass mein Mann dieses Jahr erst einmal gemäht hat. Die kräuterinseln mähen wir gar nicht. Ich zupfe bloß das heraus, was weg soll. Wir haben viele Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und allerlei unbekannte Insekten.

Projekt vertikaler Garten

 

So mittel geht es mit meinem vertikalen Garten voran. Die Bohnen wachsen zwar aber nicht so üppig. Der Rucola und die Ringelblume in den Kästen lässt auch auf sich warten. Die Sonnenblumen in den Kästen sind auch nicht glücklich. Aber die Himbeere vom Nachbarn ist herübergewachsen. Dann kultivieren wir eben die und dne Topinambur. Ich überlasse es im Endeffekt den Pflanzen, wer sich gern ansiedeln möchte und greife nur ein, wenn sich eine Sorte alles Terrain erobert.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, einen guten Start in die Sommerferien und schicke euch viel gute Energie,

alles Liebe Verena

mehr WIB bei Große Köpfe

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.