Dein Brief für Hebammen: Rettet die Geburtshilfe

Mein Brief für Hebammen: Hilf mit beim Weltrekord, damit Hebammenwissen nicht ausstirbt!

Die Aktion Dein Brief für Hebammen will ins Guinnessbuch der Rekorde.Da helfen wir doch gerne mit!

Mehrere wundervolle Hebammen haben mich in meinen Schwangerschaften und bei meinen Geburten begleitet. Ihre Hausbesuche nach der Geburt bedeuteten mir sehr viel und waren eine große Unterstützung.

Elisabeth Steer, meine Hebamme bei den Zwillingen hat mit mir sogar zuhause die Rückbildungsgymnastik geübt. Wie hätte ich denn mit meinen drei Babys und dem Mann wochenlang auf Montage bitteschön das Haus verlassen können und einen 30 km entfernten Kurs Rückbildungsgymnastik belegen sollen? Ha, ha, ha! Wie hätte ich an den tollen Angeboten in Hebammenpraxen für Kurse mit Kind teilnehmen können? ha, ha, ha – damals hätte ich nur heulen können, denn ihr könnt euch sicher vorstellen, wie viel man von einem Gymnastikkurs hat, wenn drei Babys – 2 mit ein paar Wochen und einer mit 16 Monaten – anwesend sind.

Danke liebe Elisabeth, danke an alle meine anderen Hebammen Johanna, Barbara und Katrin, die mir in München, Garmisch, Lermoos  und am Chiemsee mit ihren wertvollen Tipps zur Babypflege und Hilfe bei ersten Erkältungen, für Akupunktur, Globoli und die richtigen Kräuter. Das erste gemeinsame Babybad werde ich nie vergessen – ebenso noch viel mehr wertvolle Tipps, die mir das Leben als Jungmama erleichtert haben.

Das hier ist mein persönlicher Brief für Hebammen:
Mein Brief für Hebammen: Hilf mit beim Weltrekord, damit Hebammenwissen nicht ausstirbt!

Was bedeutet Hebamme für mich?

HEBAMME

Dieses Wort musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen. Dieses Wort ist wunderschön: heb-amme

Die Amme hebt mich,

hält mich fest,

hilft mir,

gibt mir Geborgenheit.

Sie beschützt mich,

nährt mich,

tröstet mich,

hilft mir ins Leben.

Lebenswichtig für Babys und junge Mütter

Diese Worte könnte eine Mutter schreiben. Ebenso könnten sie von einem Neugeborenen stammen!

Der Beruf der Hebamme ist sehr alt. Seit Menschengedenken helfen Frauen anderen Frauen ihre Kinder auf die Welt zu bringen.

Mit Liebe und Geborgenheit,

mit Zeit und Zuwendung,

aber auch mit einem immensen Wissensschatz über die Geburt, über Schwangerschaft, über Säuglinge,

über natürliches Gebären und den Körper der Frauen,

über Kräuter, die sanft heilen und alte überlieferte Hausmittel.

 

Dieses alte Wissen der Hebammen stirbt aus, solange wir/ die Gesellschaft dem Berufsstand der Hebammen keine Wertschätzung mehr entgegenbringen!!!

Ich trauere um jede Hebamme, die ihren Beruf in den letzten Jahren an den Nagel gehängt hat.

Ich weine um jedes Baby und jede junge Mami, die keine Hebamme mehr findet. Es sind schon so wenige geworden.

 

Aufruf am Brief für Hebammen teilzunehmen

Bitte pinn mich, damit diese Aktion soviele Menschen wie möglich erreicht! Danke!

Macht alle mit!

Entstanden ist die Idee zu Dein Brief für Hebammen bei einem Gespräch zwischen Mira Mondstein (http://miramondstein.de), Deva Wallow (http://familymag-media.de) und einigen Hebammen. Schnell wuchs das Team der Initiatoren um Rena von Rundfux (www.rundfux.de) für die grafische Gestaltung und Kristina Lutilsky (www.mamylu.de) für die Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam aktivieren sie ihr Netzwerk und bitten Eltern, Verbände, Einrichtungen und Unternehmen um Mithilfe.

Hier findet ihr den Brief für Hebammen im Netz: teilt auf Facebook, kommentiert und produziert Inhalte auf Euren Blogs, die wir wiederum gern teilen, kommentieren und verlinken. Lasst uns gemeinsam aktiv werden! Es sind schon so viele tolle Briefe eingegangen, aber es können noch jede Menge mehr werden bis 31. August!

Hashtag für Instagram

@deinbrieffuerhebammen

#weltrekordfürhebammen

#meinbrieffürhebammen

#meinbrieffürdenweltrekord

sowie hier beim Verein Storchenfonds (offizielle Aktionswebseite)
Bitte helft alle mit, schreibt mit am gemeinsamen Brief für Hebammen, engagiert Euch in Eurem Ort, geht zu Demos für Hebammen, malt Plakate, schreit die Missstände in der Politik hinaus, erzählt es jedem, schreibt Euren Unmut PolitikerInnen, fordert eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen in Bezug auf die prekäre Abreitssituation für Hebammen öffentlich:
Der Berufsstand der Hebammen in Deutschland muss in unserer Gesellschaft akzeptable Bedingungen erhalten, damit Hebammen von ihrer Arbeit wieder leben können.
Sie sind die Hüterinen eines uralten Wissens der Menschheit. Bewahrt und beschützt diesen Wissenschatz vor dem Aussterben. Damit auch Eure Töchter sich noch für eine natürliche Geburt, zuhause, im Kreise ihrer Liebsten, entscheiden können.
Eure Verena

Blogparade Starke Frauen

P.S. Weil es so gut passt, möchte ich mit diesem Beitrag auch an der Aktion und Blogparade des Verlags arsedition teilnehmen:
Thema der Blogparade anlässlich der Neuerscheinung unseres Titels „Power Women – Geniale Ideen mutiger Frauen“ ist Starke Frauen – das ist ja seit eh und je ein wichtiges Thema bei mir am Blog. Daher möchte ich gerne mitmachen und Hebammen gehören für mich schon per se zu den stärksten Frauen dieser Erde.
Wie in meinen Brief oben dargelegt, brauche ich dem nichts mehr hinzufügen.
Besonders hinweisen möchte ich aber noch auf die Initiatorinnen der Aktion Weltrekord – Dein Brief für Hebammen, für mich ebenfalls starke Frauen (plus ein starker Mann). Neben ihren Familien, Blogs und Brotjobs stampfen sie so eine gigantische Aktion aus dem Boden.
Das verdient unser aller Anerkennung!
Vielen Dank dafür.

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