Home-Office, Home-Schooling und Coronavirus

Homeschooling und Coronavirus - wiederverwertbare Schulsachen: Minimalismus in der Großfamilie - wie geht das? Vom Ausmisten und Aufheben!

Homeschooling und CoronavirusHome-Office, Home-Schooling und Coronavirus Ausgangssperre heißt hier bei uns gerade die Devise. Die Schulen sind europaweit weitgehend geschlossen und wir haben vom Gymnasium per mail und E-Learning jede Menge Unterlagen zum Lernen erhalten.

Die Volksschullehrerin hat uns richtig tolle Lernpakete mitsamt Zeichen- und Werkunterricht abholen lassen. Sogar ein Experiment mit Bohnen zum Einpflanzen mit Bohnen ist dabei. Auch das Wörterbuch der Kinder und 2 Kinderromane zum Lesen hat sie nicht vergessen.

Die Kinder haben isch dementsprechend begeistert dan auch auf das Lernmaterial gestürzt. Genau wie der Große begeistert war, das er jetzt seine Arbeitsblätter selbständig ausdrucken durfte und überhaupt viel mehr Zeit am PC verbringen darf, weil er muss ja arbeiten – wie er es bei mir täglich im Home-Office sieht. Da ich ja ohnehin immer im Home-Office arbeite, habe ich da keine Schwierigkeiten zum Umstellen gehabt und kann mich auf das Home-Schooling und Coronavirus mit drei Kindern voll einstellen.

Schule zuhause: Nicht nur Büffeln bitte

Jetzt haben wir alle endlich einmal die Chance auszuprobieren, wie es ist die Schule zuhause abzuhalten: Das meine ich ernst! Ich sehe Home-Schooling und Coronavirus als Chance für ein neues Miteinander. Davon profitieren die Kinder und wir Eltern lernen gleichzeitig mit den Kindern gemeinsam zu arbeiten. Dieses neu erworbene Wissen ist auch für die Hausaufgaben, Vokabeln lernen und so weiter echt wichtig.

Das Allerwichtigste ist: Spielerisch an Home-Schooling und Coronavirus heranzugehen. Unsere Schule beginnt etwa erst um 9 Uhr. Statt einer Schulglocke klingeln wir mit unserer Kuhglocke, die unsere Kinder auch zum Essen zusammen ruft. Funktioniert viel besser als lautes Rufen. (Auf meine Stimme sind die Kids schon jahrelang immun…)

 

Da selbst die Lehrerin – nach wie vor oberste Autorität im Empfinden der Kinder in Sachen Schule – aufgeschrieben hat, jeden Tag Sport zu treiben, beginnnen wir mit Gymnastik im Kinderzimmer. Das ist prima, weil ich so nicht auf mein Yoga verzichten muss und wenigstens zu ein paar Übungen komme.

Selbst-Tests und Lösungen zum selber überprüfen, ob die Aufgaben stimmen und um herauszufinden, was man alles schon kann

Kinder den Lehrstoff selbst bestimmen lassen

Lasst die Kinder entscheiden auf was für Unterricht sie Lust haben! Gestern habe ich sie einfach mal machen lassen. Der Große hat sich gleich alle drei Geo-Filme angeschaut. Und er hat seine Mathe-Übungsblätter auf die fünf Wochentage verteilt. Auf meine Empfehlung hin, auch mit einem Teil der weniger beliebten Fächer zu beginnen, hat er sich dan noch was aus den Deutsch-Aufgaben ausgesucht.

Die Bio-Übung wollte er ursprünglich mit einem FReund gemeinsam ereldigen, was nun wegen der ausgangssperre nicht mehr möglich ist. Treffen mit anderen Kindern sollen wegen der Verbreitung des Virus vermieden werden. Wir haben uns überlegt, dass sie zumindest zu den Aufgaben telefonieren können, sich über Skype oder Whatsapp-Videoanruf kontaktieren und besprechen könnten. So fühlen sie sich weniger abgeschnitten.

Ich habe bewusst darauf geachtet, dass die Kids selbst aussuchen dürfen. Die Grundshcüler haben mit Zeichnen begonnen, aber auch ein paar Aufgaben im Deutschbuch erledigt.

Lernen zu verschiedenen Tageszeiten

Auch die Uhrzeit ist bei uns frei wählbar. Wir haben zwar festgelegt, die Schule daheim beginnt um neun und dauert mit einer Pause – Jause richte ich natürlich auch zuhause her für die Kinder – drei Stunden lang bis um 12 Uhr.

Die Kinder haben aber oft auch zu anderen Uhrzeiten gute Kapazitäten für die Wissensaufnahme. Wenne in Kind nun lieber abends seine Aufgaben herausholt und lernt, soll es das tun. Ich selbst stehe seit wir mit Home-Schooling und Coronavirus leben um 5.30 Uhr auf, damit ich in der früh noch eine Stunde bis 1,5 Stunden ganz für mich habe, bevor alle wach sind. Ich persönlich bin nämlich frühmorgens am produktivsten.

Home-Schooling und Coronavirus: Jetzt ist die richtige Zeit für ein neues Buch

Welcher Lerntyp bist du?

Genauso wie es wichtig ist, mit den Kindern ein Gespür für ihre beste Lernzeit zu entwickeln, lohnt es sich herauszufinden, was für Lerntypen sie sind. Es gibt Lerner, die am besten über ihr Gehör lernen (auditives Lernen).

Solche die ein visuelles oder photographische Gedächtnis haben, lernen am besten durch Markieren mit bunten Stiften, Bilder malen und andere visuelle Merkhilfen.

Der dritte Typ lernt motorisch. Er muss sich bewegen, Theater spielen, Experimente machen. Sein Motto ist Learning by Doing!

Und dann gibt es noch die kommunikativen Lerner, die alles besperchen müssen. Sie lernen durch FRagen stellen und Diskussionen in der Gruppe.

Meistens vereint ein MEnsch verschiedene Lerntypen in sich. Daher ist es ratsam beim Lernen niemals nur ein Sinnesorgan miteinzubeziehen!

Home-Schooling und Coronavirus als Chance

Home-Schooling und Coronavirusbetrachten wir als echte Chance, um mit und voneinander zu lernen. Zuhause gelingt lernen fürs Leben. Damit meine ich auch, das es möglich ist lernen zu lernen. Die Fähigkeit sein Arbeitspensum und seine Aufgaben zu organisieren, kann vor allem durch Selbständigkeit erlernt werden. Dazu brauchen die meisten Kinder aber eine Hilfestellung.

Dazu gehört auch, den Schreibtisch aufzuräumen, die Arbeitsmaterialien zu ordnen, z.B. in bunte Mappen zu sortieren und ein großes leeres Fach für die Schulsachen bereit zu halten. Jedes Kind soll seinen Arbeitsplatz kennen, an den es sich zurück ziehen und seine Lernmaterialien aufbewahren kann.

Tolle Tipps gibt es auch im Entfaltungsparadies von Ilse Maria Lechner, die hier einmal einen Gastbeitrag für mamirocks über Lernen mit Montessori geschrieben hat.

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