Wildkräuter in der Stadt sammeln – kochen mit Wildblüten

Wildkräuter in der Stadt sammeln und kochen

Wie wir Wildkräuter in der Stadt sammeln zeigt uns die Wiener Ernährungsexpertin Alexandra Maria Rath mit ihrem neuen Kochbuch “Wildes Wien“. Der schöne großformatige Bildband, erschienen im Gmeiner Verlag, ist aber viel mehr als ein Koch- oder Wildkräuterbuch. Den über 50 Rezepten für Gerichte mit Wildpflanzen – natürlich war die Autorin sämtliche dafür verwendete Wildkräuter in der Stadt sammeln und verrät uns ihre Geheimtipps für Wien – sind 20 Wiener Sehenswürdigkeiten zur Seite gestellt. Diese garnieren historische Schmankerl und Anekdoten über Wildpflanzen.

Dabei handelt es sich nicht nur um touristische Hotspots, sondern auch Wiener können sich hiermit auf eine Entdeckungsreise machen. Auf der Spur der Wildkräuter in der Stadt sammeln wir nicht nur die heilsamen Pflanzen selbst, sondern gewinnen auch neue Eindrücke Wiens und Blickwinkel aus Wald, Weingärten und Wiesen.

Wien ist grün und hat neben dem angrenzenden Wienerwald auch jede Menge Grünflächen inmitten der Stadt zu bieten. Allein der Prater umfasst mehr als 600 Hektar. Hier wohnen Rehen, Füchse, Eichhörnchen und Hasen. Fast 50 % Wiens sind Grünflächen. 630 Bauernhöfe liegen auf dem Stadtgebiet sowie zahlreiche Gemüsemärkte aber auch Stadt-Wanderwege, von denen die Autorin erzählt. Sie macht ihre Leser*innen aber auch darauf aufmerksam, dass im Nationalpark und in Schutzgebiten wie dem Lainzer Tiergarten nicht gepflückt werdne darf.

Für das Wildkräuter in der Stadt sammeln gilt genauso wie in den Bergen, folgende Regeln: Nie mehr nehmen, als wir wirklich verwerten und in respektvollen Umgang mit der Natur handeln. Dazu zählt etwa uach, die Pflanzen nicht mitsamt der Wurzeln auszureißen, sondern mit einer Schere abzuschneiden.

 

Kochen mit Wildblüten

Alexandra Maria Rath serviert uns einen Mix aus traditionellen Wiener Gerichten und internationaler Küche. Blüten pflückt sie dann, wenn die Bienen dran gehen und Blätter immer bevor die Pflanzen blühen. Auch in ernährungsphysiologischer Hinsicht gibt sie ihren Leser*innen zahlrieche Tipps an die Hand.

Dass die Geschichte Wiens neben Wildkräuter in der Stadt sammeln und Kochen eine ihrer Leidenschaften ist, daran lässt das Buch keinen Zweifel. Auch hier hält sie viele spannende Infos parat, etwa wie sich die kanadische Goldrute als Neophyt so stark in Wien verbreitet hat. Jeder der sie pflückt, auch als Blumenstrauß, hilft dabei, ihr starkes Wachstum ein wenig einzudämmen.

Die Rezepte und Kräuterspaziergänge, zu der ihr Euch auf obiger Webseite Wildes Wien auch mit ihr persönlich anmelden könnt, sind selbstverständlich im Jahreskreis geordnet. Da ich viele der folgenden Wildblüten im Garten wachsen und blühen habe, freue ich mich sehr über die Rainbow Rolls. Die werde ich bald nachkochen. Alexandra hat dazu ein vietnamesisches Rezept abgewandelt und die Taschen mit heimischen Wildblüten gefüllt. Natürlich seid ihr auch hier fei mit dem zu variieren, was gerade so blüht beim Wildkräuter in der Stadt sammeln.

 

Tipps zum Wildkräuter in der Stadt sammeln

Wildkräuter in der Stadt sammeln heißt für mich vor allem eines: es muss nicht immer exotisch und von möglichst weit weg stammen. Das beste Superfood wächst bei uns oft direkt vor der Haustür. Selbstverständlich achten wir beim Wildkräuter in der Stadt sammeln darauf, nicht neben stark befahrenen Straßen, an bei Hund und Herrchen beliebten Pippi-Plätzen oder an gedüngten und gespritzten Äckern und Wiesenflächen zu pflücken. Falls ihr da unsicher seit, lasst es lieber. Bestimmt findet ihr eine naturbelassene Stelle zum Wildkräuter in der Stadt sammeln, an der ihr sicher seit, dass hier niemand ein Interesse hat, chemische Wachstumsbeschleuniger oder Insektengifte auszubringen.

Je mehr ihr nach Wildkräutern sucht, aufmerksam und dafür sensibilisiert durch die Gegend läuft, desto mehr kleine Pflanzenoasen werden Euch auffallen. Jetzt aber zum Wildkräuter-Rezep. Ich freue mich sehr, es hier vorstellen zu dürfen.

Wildkräuter in der Stadt sammeln und kochen

Rezept Rainbow Rolls mit Wildblüten und Bärlauch-Erdnuss-Dip

(für 5 – 6 Freunde)

Reispapier getrocknet

Füllung: Blätter und Blüten von Löwenzahn (Achtung, bitter!), Primel, Veilchen, Gänseblümchen, Vogelmiere, Gundelrebe, Bärlauch, Minze …

Paprika in Sterifen

Sojasprossen

Avocado-Slices

Gurke in länglichen Stücken (ca 1 x 10 cm)

Karotten Julienne (sehr dünn)

Tofu in Slices (gerne knusprig gebraten und ausgekühlt)

gekochte & erkaltete Reisnudeln

Salatblätter

Erdnuss-Sauce: 2 EL geröstete Erdnüsse gehackt

je 1 Spritzer Reisessig, Fischsauce (supertraditionell in Vietnam, bei strikt vegan weglassen!) und je 1 Schuss Sojasauce und geröstetes Sesamöl

1 Prise Rohrzucker

Bärlauch, Minze in sehr feinen Streifen

1 roter Chili (ohne Samen) klein gehackt

Saft und Zeste einer 1/2 Limette

 

Zubereitung der Wildblüten-Rollen

1. Alle Zutaten für die Erdnuss-Sauce vermischen. Eventuell mit etwas geschmacksneutralem Öl verdünnen. zur Seite stellen.

2. Alle Zutaten für die Füllung der Rollen vorbereiten. Gemüse waschen, in Slices schneiden. Wildkräuter und Blüten waschen, eventuelle andere Pflanzenteile aussortieren, nochmals kontrollieren, trocken schleudern oder auf ein sauberes Tuch ausbreiten.

3. Dann die Reispapierblätter nach Packungsvorschrift zubereiten. Einfach ein Blatt mit beiden Händen kurz in heißes Wasser tauchen. Auf ein feuchtes Küchentuch oder einen Teller legen. Am unteren Rand die gewünschte Füllung daraufgeben. Einmal einrollen, die Enden einschlagen, fertig rollen.

In die Erdnuss-Sauce tunken und abbeißen. Achtung, Suchtgefahr!

Tipp: Statt dem Reispapier kann auch ein großes Salatblatt genommen werden. Lasst eure Gäste am Esstisch die Blätter selbst belegen und rollen!

 

 

 

 

 

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