Preiselbeeren und Cranberry-Marmelade einkochen

Preiselbeeren und Cranberry-Marmelade einkochen

Preiselbeeren und Cranberry-Marmelade einkochen konnte ich neulich, weil ich beim Lebensmittel retten so viele Cranberries bekommen habe. Diese Rezept für Cranberry-Marmelade funktioniert ebenso mit frischen Preiselbeeren. Die wachsen bei uns in den Bergen. Wenn man sie im Supermarkt kauft, kommen sie oft aus Skandinavien. Reif sind Preiselbeeren im Herbst.

Preiselbeeren und Cranberry-Marmelade einkochen war sehr einfach und schnell.

Zutaten für 5 – 7 Gläser Preiselbeeren und Cranberry-Marmelade einkochen

  • 1 Kilo Früchte, gewaschen und geputzt
  • Wasser
  • 1 Zitrone
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Kilo Zucker
  • 1 Päckchen Gelierhilfe 1:1
  • 1 TL Agar Agar
  • sauber ausgewaschene und abgetrocknete Schraubgläser
  • großer Topf, Schöpflöffel und Trichter

Das ist eine prima Gelegenheit, um Altgläser wieder zu verwerten. Kauft bloß keine Marmeladengläser! Die Etiketten lassen sich von den allermeisten Gläsern im heißen Wasserbad ablösen. Viele haben auch nette Deckel und schöne Formen.

 

Mein Rezept zum Preiselbeeren und Cranberry-Marmelade einkochen

Zum Preiselbeeren und Cranberry Marmelade einkochen stelle ich zuerst die leeren Gläser, die ich benutzen will in Reih und Glied auf einem sauberen Geschirrtuch neben den Herd. Dann nehme ich einen sehr großen Topf (wegen der Spritzgefahr) und kippe die gewaschenen Früchte hinein. Diese dann mit Wasser bedecken und aufkochen.

Dann kommt der Zucker dazu, eine durchgebrochene Zimtstange und der Saft einer Zitrone. Anstatt der Zitrone und wenn man mit wenig Zucker kochen möchte kann man genauso gut eine Gelierhilfe im Verhältnis 1:2 oder 1:3 benutzen. (Das bedeutet 1 Teil Zucker zu 2 oder 3 Teilen Frucht, also 1 kg Zucker zu 2 kg Frucht etc.)

So koche ich normal auch Marmelade ein, aber ich habe eben genau diese Produkte beim Foodsharing im Supermarkt gerettet. Sowohl Cranberry und Preiselbeeren sind sehr saure Früchte, deshalb passt das 1:1 Verhältnis auch ganz gut. Die Marmelade ist säuerlich und schmeckt richtig gut zu Fleisch und herzhaften Speisen wie Schinken-Käse-Toast. Aber auch zum Frühstück aufs Brot haben wir sie schon gegessen.

Wenn ihr mit einer Gelierhilfe oder Agar Agar arbeitet, muss der Zucker zuerst einmal aufkochen und dann kommt die Gelierhilfe dazu und es muss nochmal aufkochen. Natürlich nicht das Rühren vergessen. Wenn ihr einen fertigen Gelierzucker zur Hand habt, fällt dieser Schritt weg.

Gelierprobe und Marmelade in Gläser füllen

Dann kommt die Gelierprobe: Dazu gebt ihr ein wenig Marmelade mit einen Teelöffel auf einen Unterteller und beobachtet, ob die Marmelade fest wird, also geliert. Bei mir, war das noch nicht der Fall (mit dem zugegebenen Wasser lag mein Verhältnis zum Zucker und zur Gelierhilfe ja wieder deutlich über 1:1. Wenn das passiert, einfach den Teelöffel Agar Agar dazugeben und nochmals eine Gelierprobe machen.

Dann mit einem Schöpflöffel und einem Trichter arbeiten. Mit dem Trichter gelingt es prima, die Marmelade ohne Kleckern in die Gläser zu füllen. wenn die Beeren zu groß sind, einfach mit einem Gabelstiel nachstoßen. Immer wenn ein Glas voll ist, verschließt man es und dreht es für fünf bis zehn Minuten auf den Kopf.

Jetzt könnt ihrn och nette Etiketten schreiben. Ich habe dazu Sticker von Badala benutzt. Die sind zwar eigentlich für Kinder zum Häuser bauen aus Pappe gedacht, aber ich fand sie so schön.

1 Comment

  • Julie sagt:

    Marmelade geht wirklich immer. Wobei ich Preiselbeeren bisher immer schon eingekocht gekauft habe. Wo hast du sie denn frisch her?

    Viele liebe Grüße, Julie

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