Suppenwürze selbermachen – Resteverwertung

Suppenwürze selbst herstellen

Suppenwürze selbermachen steht auch schon lange auf meiner Liste. Immer wieder landen bei uns ungenutzter Sellerie, Lauchgrün oder andere Gemüsereste auf dem Komposthaufen, weil wir es nicht schaffen andauernd Suppe zu essen.

Suppenwürze selbst herstellen

Anders kriegen wir gewisse Gemüsesorten – wie Lauch oder Fenchel – einfach nicht in die Kinder rein. Manchmal geht auch noch ein gemischtes Pürree, aber manchmal ist auch einfach keine Zeit da alles zu verkochen. Es gibt Tage, dakommen die Kinder aus der Schule und ich habe bis zum Klingelton gearbeitet und noch kein Mittagessen vorbereitet.

Deshalb habe ich spontan die Reste aus dem Gemüsefach geholt und verarbeitet. Eine dicke Pastinake, eine dicke Karotte, ein halber Fenchel, ein Stück Sellerie, Lauchgrün und ca. 5 cm frischer Lauch sowie frische Petersilie von einem schlapper werdenden Petersililen-Stock habe ich zum Suppenwürze selbermachen verwendet.

Suppenwürze selbst herstellen

All das habe ich zuerst kleingeschnitten und dann mit dem Wiegemesser bearbeitet, bis es mir fein genug erschien. Die Kinder haben auch mit geholfen. Sie lieben es, mit dem Wiegemesser zu arbeiten.

Suppenwürze selbst herstellen

Weitere (ungewöhnlichere) Zutaten zum Suppenwürze selbermachen

Auch gut geeignet zum Suppenwürze selbermachen sind das Grün von Radieschen, das man normalerweise wegschmeißt, Fenchelgrün, Stangensellerie, Radieschen und Rettich, Kohlrabi,

Liebstöckel, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, gelbe Rüben, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Petersilienwurzeln, Kürbiskerne – oder was ihr sonst noch so im Kühlschrank habt.

Suppenwürze selbst herstellen

Auch Knoblauch und Zwiebeln können benutzt werden, um einen intensiveren Geschmack in der Suppenwürze zu erzielen. Das gilt auch für weitere Gewürze. Ich füge zudem mein Kräutersalz hinzu, dann muss ich nach dem Suppenwürze selbermachen gar nchts mehr an die Suppe tun.

Auch getrocknete Kräuter, die ihr ohnehin im Schrank habt wie Liebstöckel (Maggikraut) oder andere könnt ihr prima in die trockene Würze mischen.

Suppenwürze selbst herstellen

Trocknen und aufbewahren

Jetzt im Winter trockne ich die klein gehackten Gemüse und Kräuter bei 50 Grad Umluft im Backofen. Wenn ihr einen schönen warmen Platz, z.B. über dem Kachelofen habt, gelingt das auch gut. Bitte denkt daran, regelmäßig alles zu wenden. So kommt Luft von allen Seiten hin.

Das Trocknen im Backofen hat fast zwei Tage gedauert. Ich habe den Backofen zwischen drin und über Nacht aber ausgeschalten. Ganz behutsam trocknen, damit es nicht total verdörrt. Es ist gut zu sehen und zu spüren, wann der richtige Grad an Trockenheit erreicht ist.

Wegen der verbrauchten Energie mache ich mir keine Sorgen, denn ich konnte stattdessen die Heizung fast den ganzen Tag auslassen. Auch ein Backofen hält schön warm.

Erst in ausgewaschene und trockene Schraubgläser füllen, wenn wirklich alles ganz trocken ist.

Bei Kraut und Koriander könnt ihr nachlesen, wie man eine feuchte Würzpaste aus ähnlichen Zutaten herstellt.

Diese Trockenmischung hat den Vorteil länger haltbar zu sein. Sie duftet wunderbar. Das ganze Haus duftet während dem Schneiden und dem Trockenvorgang anregend frisch nach Frühling.

Hier könnt ihr mehr über Foodsharing lesen, wenn ihr vielleicht selbst mitmachen wollt beim Lebensmittel retten.

Und hier gibt es mehr Rezepte zur Resteverwertung (variables Rezept).

Wohin mit altem Brot

 

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