Meine liebsten Bücher zur Gartenplanung

Bücher zur Gartenplanung, Kieferer Herbstspaziergang

Buchrezensionen Bücher zur Gartenplanung

Diese Bücher zur Gartenplanung empfehle ich Euch für das bevorstehende Gartenjahr. In der Garten Safari von Hannes Petrischak, erschienen im oekom Verlag, lernen wir jede Menge über Gartentiere und die heimische Natur. Während ich mich seit Jahren mit Kräutern und Pflanzen beschäftige, habe ich relativ wenig Ahnung von Vögeln und all den kleinen Krabbeltieren, die in unserem Garten leben.

Buch über Tiere im Garten

Ich muss zugeben, mich ekelt es vor manchen Käfern und ich liebe auch die dicken Engerlinge nicht, die ich oft beim Umgraben oder Giersch abstechen (zwar hoffnungslos, aber schließlich braucht er ja nicht überall zu wuchern) entdecke. Ich weiß, ich weiß, daraus werden schöne Maikäfer und die gibt es zum Glück nur alle vier Jahre.

Dieses Buch ist eine Versammlung aller Ekeltiere! Vielleicht gelingt es mir ja, sie ein bisschen lieber zu mögen, wenn ich mir durchlese, was sie alles nützliches tun. Die grünen Raupen fressen bei mir regelmäßig komplett den Rucola ab. Aber gut, ich kann eh nichts dagegen machen, immerhin werden wir dann mit schönen Schmetterlingen belohnt. Die Faszination des Autors für all das Getier hilft wirklich dabei toleranter zu werden.

Gift verwenden wir sowieso nicht und so leben wir eben mit unseren Tierchen. Ganz besonders genau beschreibt das Buch auch die unscheinbaren, aber in Massen aufftreten Kellerasseln. Ich glaub, die haben unsere ganze Straße unterirdisch unterwandert. Aber es tut gut zu wissen, das die schrecklichen Asseln im Kompost helfen, ihn schnell zu Humus umzuarbeiten.

Zum Glück haben wir im Kompost auch nette Regenwürmer und nicht nur Asseln, Tausendfüssler und Käfer. Ich finde es jedenfalls schön und nützlich, jetzt mehr zu wissen über die dicken Käfer, die andauernd über die Terrasse brummen sowie über verschiedene Wespen- und Wanzenarten. Auch über Vögel habe ich viel Neues und spannendes gelernt, das ich an meine Kinder weitergeben kann. Das Buch ist übrigens auch richtig nützlich für das nächste Bio-Referat. Meine Empfehlung! Es lebe die Artenvielfalt und unser wilder Garten.

Über das Terra Preta Buch lest ihr hier mehr.

Gemüse rund ums Jahr anbauen

Wie ihr nicht nur im Sommer Gemüse ernten könnt, verrät dieses nützliche Buch. “erntefrisches Wintergemüse selbst anbauen” von Caroline Géneau gehört unbedingt unter nützliche Bücher zur Gartenplanung. Mit 34 Pflanzenportraits gibt das Buc aus dem Bassermann Verlag Pflanzideen für Anfängerund Fortgeschrittene, geduldige und ungedldige Gärtner_innen. So kann sich jeder in Ruhe überlegen und planen, was gepflanzt wird.

Mit dem Wintergemüse ist das so eine Sache. In der Theorie ist alles schön und gut, denn wenn die Beete im Juli und August irgendwann abgeerntet sind, ist die Zeit für die Ansaat des Wintergemüses da. Nun ist es leider aber so, dass in der Sommerhitze es viel schwieriger ist, aus den Samen Pflänzchen zu bekommen. Bei der Trockenheit im Sommer ist es unabdongbar mindestens einmal am Tag zu wässern. Sonst klappt es nicht – wie bei mir im letzten Jahr. Mit den Tipps und Tricks zum Anbauen dieser Bücher zur Gartenplanung hoffe ich, es diesmal besser hinzukriegen. So lassen sich winterharte Sorten bis weit in den Winter ernten, die Gartensaison wird verlängert.

Mein derzeitiger Favorit in der Menge der Bücher zur Gartenplanung bietet zudem Tipps für Sorten, die bereits im Januar und Februar ausgesät, angebaut werden können. Für Leute wie mich, die nicht immer Zeit für den Garten haben, stellt sie verschiedene Kräuter und einfache Gemüsesorten wie Topinambur vor, die quasi von selbst wachsen.

Untypische Bücher zur Gartenplanung

Heimische Wildpflanzen im eigenen Garten anzusiedeln, ist eines meiner Hobbies. Dazu braucht es magere Böden und auf keinen Fall Dünger. Sehr stolz bin ich, das dieses Jahr eine Menge Huflattich bei uns aufgegangen ist. Lungenkraut, Schlüsselblumen und Bärlauch konnte ich bisher nicht ansiedeln. Dafür aber Brennesseln für Tee und Jauche, Mohnblumen fürs Auge, Kratzdisteln, Spitzwegerich und den blauen Natternkopf für die Bienen. Löwenzahn, Sauerampfer und Giersch sind so stark vertreten, dass wir da regelmäßig ausrupfen müssen. sonst würden andere Pflanzen nicht mehr wachsen. Aber auch über diese Nutzpflanzen freue ich ich.

“Wo die wilden Pflanzen wohnen” von Ewald Weber ist ein schönes Buch aus dem Oekom Verlag, das dabei hilft, wilde Pflanzen nicht als Unkraut abzutun. Die Geschichten über Kratzdistel, Besenginster & co. sind spannende Heilpflanzen Portraits. Illustriert ist das Buch mit wunderschönen Aquarellen.

Das buch gibt nützliche Infos und hilft die heimischen Wildpflanzen besser kennen zu lernen, so etwa die wilde Möhre. Auch der Holunder ist natürlich dabei. Ich habe euch ja erzählt, das wir ihn einfach aus der Hecke rauswachsen lassen. Zum ernten ist mir einer der beiden Bäume zwar zu hoch, aber die Vögel lieben die Beeren auch.

Wenn ihr Bücher zur Gartenplanung sucht, lehnt Euch erst einmal zurück und überlegt Euch, was für Pflanzen, Sträucher und Bäume nützlich für Vögel, Insekten und heimische Tierarten sind. Die heimischen Pflanzen sind dafür immer am geeignetsten!

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