Umzug heißt Zeit ohne Internet verbringen: für mehr Selbstliebe

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

Zeit ohne Internet verbringen war früher für mich normal. Meine ganze teenie-Zeit war mir Internet, Handy und Video Games so ziemlich gleichgültig. Ein Handy habe ich ohnehin erst mit Mitte zwanzig gekauft.

Diese Tage, in denen ich gezwungenermaßen Zeit ohne Internet verbringen musste, denke ich wieder viel an mein analoges Leben von einst zurück. Auch die Kinder bekommen auf ihr fragen und drängen nach Computerspielen nur ein genervtes: „Wir haben ja jetzt wirklich wichtigeres zu tun“ meinerseits zu hören. Ich scheuche sie hinaus und der positive Nebeneffekt: Sie haben schon richtig viele Kinder am neuen Wohnort kennengelernt, obwohl wir noch nicht einmal richtig dort eingezogen sind. Durch den Umzug waren wir jetzt erst mal gezwungen viel Zeit ohne Internet verbringen zu müssen.

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

So sieht es jetzt zum Glück nicht mehr aus. Dafür ist alles voller Folie.

 

Analog müssen, nicht dürfen

Doch ganz eigentlich ist es so fein seine Zeit ohne Internet verbringen zu müssen – müssen und nicht dürfen, weil ich das alleine niemals schaffen würde. Ich bleibe gern abends am Bildschirm kleben. Jetzt lege ich mich ins Bett – gestern sogar schon um 19.30 Uhr vor den Kindern! – und schlafe ein, einfach so, nicht mal lesen mag ich gerade.

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

Wir haben uns ein Lager auf dem Dachboden gebaut. Der Rest des Hauses ist Baustelle. Leider habe ich zu wenig fotografiert, denn ich bin damit beschäftigt Räume abzukleben, frisch gelegte Böden mit Folie zu schützen und und und….

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

Der erste Raum ist bunt gestrichen, dann sind wir, die Kinder und ich ins alte Haus zurückgefahren. Bin gespannt wie die Villa Kunterbunt aussieht, wenn wir morgen kommen.

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringenDie Himbeeren sind umgegraben und dank d       es Regens der letzten Tage gut angewachsen. All diese körperliche Arbeit beamt mich in die Gegenwart.

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

Hier seht ihr den Status Quo: Die Kinderzimmer sind fast leer geräumt und die Küchenschränke leeren sich.

 

Beim Räumen und ausmisten habe ich gemerkt, dass ich mich in den letzten drei Jahren sehr, zu sehr in meine Internetwelt vergraben habe. Eine nette Blase, die ja gerade im oft so eintönigen Landleben viel Erfrischung und Abwechslung bringt. Aber wäre das Landleben nicht nur halb so dröge, wenn ich mehr teilgenommen hätte?

Durch den hohen Internetkonsum verpasse ich viel vom hier und jetzt. Ich fühle mich oft gestresst und gehetzt, finde den Moment nicht mehr. Dann lese ich Instaposts und Texte über Achtsamkeit und Selbstliebe, die ich gerne teile, wieder eigene Blogposts dazu verfasse, mich austauschen….

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

ZAPP – Zeit ohne Internet verbringen ist die neue Selbstliebe

Zapp heißt Knopf drücken heißt ausschalten.

Lass den Kasten aus, verleg dein Handy, geh in den Wald. Das haben wir heute spontan gemacht, um Kraft zu tanken und um uns von den Bäumen zu verabschieden.

Selbstliebe heißt Zeit ohne Internet verbringen

Es tut soooo gut analog zu sein. Am Anfang ist da immer das nagende Gefühl, etwas zu verpassen, aber es wird schwächer, leiser. Ich fühle mich wieder echt und lebendig. Müde und erschöpft zwar ist mein Leben jetzt gerade, dieses Zeit ohne Internet verbringen, aber auch unendlich greifbar.

Trotz Baustelle, Umzug und ohne großen Urlaub in Sicht ist dies ein heilsamer Sommer, in dem ich wieder lerne, was Zeit ohne Internet verbringen für ein Geschenk ist. Keine Sorge, ich habe mich heute richtig gefreut, hier im alten Zuhause ein intaktes Netz vorzufinden und kann das genießen. Dennoch möchte ich wieder verstärkt darauf zu achten, mich daran zu erinnern tageweise Zeit ohne Internet verbringen. Denn das ist für mich eine wichtige Form von Achtsamkeit und Selbstliebe – die Rückbesinnung auf mich und meine Liebsten.

 

Liebste Grüße, Verena

Mehr WIB findet ihr wie immer bei der sehr achtsamen Frau Mirau und grüne Liebe beim Grünzeug bei Caroline und den Naturkindern.

 

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