Gesunde Jause für die Schule: Abwechlsung für jeden Geschmack

gesunde Jause für die Schule

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Eine gesunde Jause für die Schule trägt nur zu einer ausgewogenen Ernährung dabei, wenn sie gegessen wird. Wenn die Kinder ihr Pausenbrot links liegen lassen und sich statt dessen Donuts und zuckersüßen Kakao oder Eistee an der Schulbar holen, heißt es Fehlanzeige für die gesunde Jause für die Schule.

Deshalb liegt das Erfolgsrezept in der Ausgewogenheit von gesunder Ernährung, Geschmack und Vielfalt. Jeden Tag dasselbe in der Jausenbox zu finden, ist langweilig. Die Vorlieben der eigenen Kinder müssen natürlich auch berücksichtigt werden. Diese mit meinen Ansprüchen an eine nährstoffreiche und konzentrationsfördernde Brotzeit in der Schule zu vereinbaren, ist nicht immer ganz einfach. Vor allem, weil bei drei Kindern jedes seinen ganz eigenen Geschmack entwickelt hat.

In diesem Blogbeitrag stelle ich euch gemeinsam mit meinem Kooperationspartner SPAR ein paar Varianten gesunde Jause für die Schule vor: drei Ideen, was den Kindern auf dem Pausenbrot schmeckt und sie ausreichend mit Vitaminen und allem versorgt, was sie zum Denken brauchen.

Möglichst auf Zucker verzichten

Zuviel Zucker in der Schulpause – das haben sicher alle schon mal gehört oder gelesen – führt zu einem kurzzeitigen Konzentrationshoch unmittelbar nach der Jause. Genauso schnell rauscht diese Art der Energiezufuhr dann aber auch gleich wieder in den Keller. Das Kind ist nach dem Verzehr von Süßigkeiten, zuckerhaltigen Softdrinks & Co. unkonzentriert und hibbelig. Es hat keine Energie für den anstrengenden und langen Schulalltag. Damit tut man seinem Nachwuchs keinen Gefallen.

Eine gute Wahl für eine gesunde Jause für die Schule sind dagegen Obst, Gemüse und idealerweise Vollkornbrot. Da meine Kinder letzteres nicht immer mögen, wechseln wir ab. Sehr gerne mögen sie zum Beispiel Nussbrot. Ab und zu gibt es auch Cracker, Salzbrezeln oder Semmeln. Auch hier versuche ich auf körnerreiche Varianten zu achten. Sonnenblumen-, Kürbiskerne und Nüsse sind sehr gesunde Energielieferanten. Diese, aber auch Trockenfrüchte und getrocknete Kokosnuss-Streifen – alles von SPAR Natur*pur in Bio-Qualität erhältlich – sind auch prima Alternativen, wenn’s mal was Süßes sein soll.

Unsere Kinder kaufen sich nämlich, wenn es zu wenig Süßes gibt, knallhart von ihrem Taschengeld Donuts am Schulkiosk. Deshalb ziehe ich es vor, an Tagen, an denen sich schon zum Frühstück das Gespräch um die Donuts dreht, die sie gerne haben wollen, hier entgegen zu kommen. Strikte Verbote bringen einfach nichts. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Für diesen Fall haben wir die Bio-Reiswaffeln von SPAR Natur*pur im Regal. Diese gibt es unter anderem in den Sorten Vollmilch, Zartbitter, Erdbeer oder bestreut mit Kokosflocken. Sie sind lecker, gehen als Süßigkeit durch und sind doch nicht so zuckersüß wie viele andere süßen Snacks.

Auch diese Energy-Balls sind wahre Energiebomben für den gesunden Schulalltag. Hier findet ihr das Rezept ohne Backen. Die Energy-Balls halten im Kühlschrank mehrere Wochen. Ihr könnt sie also auf Vorrat machen.

 

Das richtige Obst für die gesunde Jause für die Schule

Gut geeignet für die Pausenbox sind Apfelstücke, Nektarinen, Pfirsiche, Zwetschgen, Pflaumen, Marillen oder Weintrauben in Bio-Qualität. Wir haben für die Obstfans eine etwas höhere Jausenbox, in die auch kleinere Pfirsiche noch problemlos hineinpassen. Äpfel und Orangen gebe ich auch manchmal separat zur Box dazu. Allerdings essen meine Kinder das Obst dann oft nicht. In Stückchen geschnitten dagegen schon.

Birnen, Erdbeeren und andere Beeren finde ich weniger geeignet, da die Früchte oft sehr empfindlich sind. Oft erzählen die Kinder dann vom Matsch in ihrer Box. Erdbeeren gebe ich höchstens mal in einer kleinen extra Box mit, aber eigentlich essen wir solche Früchte, ebenso Melone & Co, lieber zuhause. Es gibt auch spezielle Pausenboxen mit mehreren kleinen Fächern à la Bentobox. Aber meine Kinder waren bisher immer mit der ihnen zur Verfügung gestellten Auswahl zufrieden, daher habe ich keine Notwendigkeit gesehen, zusätzlichen Aufwand zu betreiben. Da setze ich eher auf meine Bienenwachstücher.

Super eignen sich auch Paprika, Gurken, Cocktail-Tomaten und Karotten – unser Dauerbrenner. Wenn jemand Banane möchte, gebe ich eine halbe Bio-Banane mit Schale mit. Diese lege ich dann in ein Bienenwachstuch, damit die Schale nicht mit dem Brot in Berührung kommt. Ebenso mache ich das mit Nüssen, Knabberzeug & Co. Auch Mandarinen trenne ich von dem restlichen Essen oder schäle sie vorher.

Eine praktische Möglichkeit mehr Vitamine ins Kind zu bekommen, sind belegte Brote, wie hier dieses Tomatenbrot. Am besten eignen sich für dieses simple Butterbrot Tomatensorten mit festem Fruchtfleisch. Hier habe ich Ochsenherzen-Tomaten verwendet. Ebenso gut eignen sich Eiertomaten, aber auch Radieschen, Paprikastreifen oder Schnittlauch. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Schnittlauchbreze? Hier findet ihr übrigens noch das Rezept für einen veganen Zucchini-Kokos-Aufstrich oder einen laktosefreien Kräuter-Ziegenfrischkäse-Aufstrich. Ich kann damit aber bei meinen Kindern gar nicht bis wenig Punkten (Zucchini 0 von 3 – und Frischkäse leider nur 1 Kind von 3), aber vielleicht habt ihr da ja mehr Glück.

Zwetschgen und Äpfel einmachen

Gerade habe ich auch wieder Apfelringe gedörrt. Auch das eine sehr gesunde und zuckerfreie Leckerei, die sich für die Schulbrotzeit eignet.

Pausebrote für Puristen

Es gibt auch Kinder, die essen alles getrennt. Für die absoluten Puristen ist also ein simples Butter- oder Käsebrot die beste Wahl. Für manche auch einfach ein Stück Brot oder eine Scheibe Toast ohne was drauf. Ich habe sehr lange gebraucht, um einzusehen, dass das eben so ist. Gerade für diese Kinder ist es aber umso wichtiger, sie separat vom Brot mit genug gesunden Knabbereien sowie Obst und Gemüse – natürlich ihre Favoriten – zu versorgen. Auch ein Fruchtsaft, ein kleiner Joghurt oder Quetschies können hier helfen, wenn gar keine Frucht beliebt ist.

Da kann ich dann zwar einpacken mit meinen fantasievollen, mütterlichen Ideen wie dieses Bananenbrot mit Erdnussbutter als Belag. Das Bio-Erdnuss-Mus von SPAR Natur*pur gibt es übrigens plastikfrei im 250-g-Glas in den Varianten Cremig oder Crunchy. Die Erdnüsse stammen aus Ägypten. Einer unserer Wurstbrot-Fans liebt tatsächlich auch Erdnussbutter-Jausenbrot – allerdings muss die Banane dann separat sein.

Was alle drei Kinder hin und wieder als Pausenbrot akzeptieren, ist neben Ziegenkäse auch pflanzlicher Delikatess-Aufstrich, aber nur der. SPAR Ziegenkäse in Scheiben benützen wir aufgrund der Laktoseunverträglichkeit einiger Familienmitglieder sehr häufig.

Eine eigene Trinkflasche für jedes Kind ist übrigens auch prima, vorzugsweise aus Edelstahl. Wir geben diese meist leer mit, denn die Schultaschen sind sehr schwer. Die Kinder füllen sich diese dann einfach mit Leitungswasser am Waschbecken im Klassenzimmer. Manche LehrerInnen hatten in der Volksschule auch Becher für jedes Kind vorrätig.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinen Tipps ein paar Anregungen für eine abwechslunsgreiche und gesunde Jause für die Schule mitgeben. Außerdem wünsche ich Euch allen einen guten Schulstart. Ach ja: und ab und zu dürfen sich unsere Kinder natürlich auch etwas am Schulkiosk kaufen… Meistens dann, wenn ich vergessen habe, Brot aufzutauen! (-;

Wenn Euch meine Ideen gefallen haben, freue ich mich darüber, wenn ihr diesen Pin auf einem passenden Board auf Pinterest teilt.

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