Mairegen – Segen für den Garten im Mai #12von12

Garten im Mai

Für die 12 von 12 Bilder zeige ich euch meinen Garten im Mai. Oder besser gesagt, was wir gerade so im Garten zu tun haben, denn gerade ist das unser Hauptfokus. Die ersten Setzlinge habe ich bereits eingepflanzt. Die Erbsen und Zuckererbsen sind schon im Beet. Da die Eisheiligen dieses Jahr wohl keinen Frost mehr bringen, pflanze ich heute auch noch die Zucchini und die Gurken ins Hochbeet.

Immer wieder ein Wunder wie aus einer Bohne oder einem Samen eine Pflanze erwächst. Die Bohnen wurden bei mir bisher Jahr für Jahr aufgefressen, von wem wissen wir nicht. Ich tippe auf Raupen. Dieses Jahr haben wir ein Pflanzenschutznetz gekauft, das im ökologischen Landbau weit verbreitet ist. Mal gucken. Wir wohlen mit Bohnen einen Terrassensichtschutz wachsen lassen. Bis die neuen Pflanzen für unseren neu bepflanzten Steingarten dann soweit sind.

Es blüht und grünt so schön im Mai! Und warum? Weil es so viel regnet. Während im Süden bald schon alles vertrocknet und verdörrt und die Sonne brennt, hat der viele Regen in Mitteleuropa doch auch sein Gutes. Regnet es viel für den Garten im Mai, habe ich gerade im Bauernkalender nachgelesen, wirke sich dies positiv auf das ganze Garten- und Erntejahr aus.

Barfuß Spaziergang durch unseren Garten im Mai

Obwohl es kühl ist und regnerisch, habe ich Lust barfuß durch unseren Garten im Mai zu spazieren. Ich entdecke die ersten Blüten des Bauernjasmins. Wegen de Regenwetter schwirren keine Bienen um ihn rum.

Ansonsten wimmelt es nur so von Bienen hier an unserer blühenden Hecke. Der Garten im Mai hat mit Abstand das meiste an Blüten zu bieten. Deshalb ist es für die Insekten so wichtig, auch Blumen und Sträucher zu pflanzen, die im Spätsommer und Herbst noch blühen.

Weil es so regnerisch ist im Garten im Mai, gehe ich wieder rein und backe einen Karottenkuchen – hier das Rezept – allerdings diesmal mit gelben Rüben. Denn ich habe mal wieder so viele Gelberüben beim Foodsharing bekommen.

Gärtnern ohne Gift

Beim Reingehen habe ich gesehen, dass die Paprikapflänzchen immer noch Läuse haben. Wieder habe ich den Fehler gemacht, die Jungpflanzen zu früh zu kaufen. Jetzt tanden sie am gang herum und weil wir auch noch vergessen haben, sie zu gießen, haben sie Läsue bekommen. Schädlinge wie Läuse kommen meistens dann, wenn eine Pflanze anfällig wird, weil sie keine optimalen Bedingungen hat. Wie hier: zu kleiner Topf, zu kalt und dann auch noch zu wenig Wasser.

 

Deshalb mache ich einen Sud aus Knoblauch und Zwiebeln, die zu treiben begonnen haben. Wir haben ohnehin schon massenweise Zwiebeln, Kartoffel und Knoblauchtriebe in die Erde gesteckt. Zwischen den Erdbeeren verteilt hilft etwa der Knoblauch gegen Schädlinge direkt im Beet. Die Pflanzen werden dadurch wiederstandsfähiger.

Die Kartoffeln und Topinambur haben wir in das Revier des Gierschs gepflanzt . Giersch ist zwar eine tolle Heilpflanze, aber er nervt im Garten im Mai. Denn er wuchert alles zu und erstickt alle anderen Pflanzen. Außer eben Kartoffel und Topinambur stinken gegen ihn an!

Hier steheh auch noch einige Pflanzen, wie diese Preiselbeere, herum, die aufs Eingraben warten.

Die Tomaten warten auf das Foliengewächshaus, aber momentan gedeihen sie auch prima auf der Terrasse. aber im Gewächshaus wird dei Ernte hoffentlich verlängert bis in den November.

Ausruhen im Garten im Mai gehört auch dazu

Neben kontemplativen Gartenspaziergängen lese ich gerade sehr viel. Die Mai-Ausgabe der Tiroler Straßenzeitung, dem 20er, ist wieder großartig geworden. Übrigens kann man den 20er, der sich durch kritischen Journalismus auszeichnet, auch außerhalb Tirols abonnieren.

Ansonsten lese ich geade in einem Buch über Naturgeister von Sam Hess, erschienen im Kosmos Verlag. Ich habe es ja immer gewusst. Zwerge, Feen und Nymphen existieren doch! In diesem Buch lerne ich, wie ich meine Wahrnehmung schule und meine Antennen für Naturgeister sensibilisiere. Schön nicht? In meinem Mai-Garten habe ich auch schon welche entdeckt!

Ansonsten beschäftigen meine Kinder sich auch sehr gerne mit Hauselfen, die ihre Freiheit wiedererlangt haben. Das 1000 Teile Puzzledarf ich jetzt aber fertig machen. Doppy war so dunkel, aber ich habe ihn jetzt fast!

Mehr 12 von 12 Bilder-Geschichten findet ihr hier bei Draußen nur Kännchen! 

 

 

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