Mein Juni Mittsommer Garten Paradies

Mein Mitsommer Garten

Mein Mittsommer Garten ist wunderschön – trotz Regenwetter. Am Freitag und Samstag war es bei uns sehr heiß und wir waren beim Baden. Leider habe ich vergessen zu fotografieren. #Den Rest dieses bezaubernden Mitsommer Garten Wochenendes habe ich völlig unspektakulär mit Aufräumen, Ausmisten – wir wollen bald auf den Flohmarkt – und Garten gucken verbracht.

Meine Mittsommer Garten Meditation

Ich liebe es – selbst an regnerischen Tagen wie am Sonntag – im Garten herum zu spazieren und mich zu freuen, wie alles wächst und blüht, summt und gedeiht. Mich erdet das und die vielen Schattierungen von Grün geben mir neue Kraft und Inspiration. Habt ihr eigentlich mal bemerkt, dass jede Pflanze ein eigenes Grün hat?

Gerade beim Fotografieren und Fotos nachbearbeiten fällt mir das immer auf, das da eine Aura um den Pflanzen liegt. Gerade wenn man sich hinkniet und richtig eintaucht in die Blätter und Büschel, erlebe ich die bezaubernden, wohltuenden und heilsamen grünen Energiefelder der Pflanzen. Ich lausche ihren Farben und Formen – es ist wie ein Zwiegespräch zwischen uns. Ich spüre sie, ich fühle ihre Aura. Sie beruhigt mich und heilt mich. Dabei hat jede ihre Schwingungen – besonders stark ist mir das im Mai bei den Vergissmeinnicht und den Pfingstrosen so ergangen.

Und der Holunder: Dieser Busch oder eigentlich Baum ist geradezu magisch. Da sitzt im wahrsten Sinne des Wortes die Frau Holle drin und schüttelt ihre Bettdecken aus. Auch vom Jasmin nebenan liegen jetzt überall feine Blüttenblätter auf der Erde. Dies hier ist eine meiner absoluten Lieblingsecken im Mittsommer Garten.

Einen wilden, naturnahen Garten entwickeln

Ich habe mit meinem Partner abgemacht, dass wir diesen Teil unserer Hecke nicht mehr schneiden. Allenfalls noch auf der Straßenseite oder bevor der Briefkasten komplett einwächst. Auch hier am Zaun entlang, hinter den Obstbäumen, wächst und gediht unser wilder Blühstreifen. Ich habe hier Wildsamen von Arche Noah, Campact und Reinsaat angesät und bin sehr gespannt, was da alles blühen wird.

Gewachsen ist jedenfalls schon jede Menge, wo im April noch nackte Erde war! Auch hier habe ich mit Steinen gekennzeichnet, wo auf keinen Fall gemäht werden darf. Aber dank dem Regen haben wir das Mähen dieses Wochenende wieder mal verschoben! Hat mich natürlich sehr gefreut…

Auch das Herz bei meinem Denk- und Malstein zum Sitzen, Mittsommer Garten gucken und meditieren ist nun erfüllt von grünem Leben und vielen kleinen Wuseltieren: Wildbienen, Käfer, Insekten, die ich noch nie gesehen habe. Einfach spannend, da zu sitzen!

Was ist los im Hochbeet im Juni Mittsommer Garten

Jetzt ist die Zeit, wo man gut nochmal Feldsalat und anderen Salat nachpflanzen kann. Da ich aber gärtnerisch noch nicht so professionell bin, habe ich noch nicht viel hier geerntet. Ich habe kein Frühbeet und kein Gewächshaus, daher dauert dann alles ein wenig länger – aber das macht nichts. Ich muss mich da langsam rantasten und dieses Jahr wächst eh soviel wie noch nie.

Hier seht ihr Erbsen und Mangold, beides sehr pflegeleichte Gewächse und auch bei den Schnecken absolut nicht beliebt. Ebenso der Feldsalat – im Gegensatz zu jungen Auberginenpflänzchen, Zucchini und normalem Salat, die sie ratzeputze auffressen!

Meine Zuccchini war total abgefressen. Ich muss gestehen, war so frustriert, dass ich mir dann doch Biologisches Schneckenkorn geholt und im Hochbeet verstreut habe. Einen Schneckenzaun haben wir auch noch aufgestellt. Der schützt auch vor meinem zweiten Hochbeet-Feind, der Katze, die hineinscheißen will. Pfeffer streuen hat nichts geholfen, sie wühlt und erledigt so die Salatpflänzchen. So habe ich alles verbarrikadiert und sie kommt nicht mehr hin! Jetzt haben meine beiden Zucchinipflänzchen tatsächlich neue Blätter getrieben und ich habe neue Hoffnung auf Zucchini!

Mittlerweile weiß ich auch, dass es Tigerschnegel gibt. Das sind so getigerte Riesenschnecken und sehr nützlich! Sie fressen die Gelege der Schnecken und überhaupt Nacktschnecken, und ernähren sich ansonsten nur von abgestorbenen Pflanzenteilen, Pilzen und so was. Das alles gibt es in unserem Garten reichlich und die Tigerschnegel fühlen sich hier wohl. Ich hatte schon Angst, dass ich sie mit dem Schneckenkorn jetzt abgetötet habe, denn dadurch sterben auch sie! Aber es ist alles gut gegangen, gestern nacht, waren zwei fette Schnegel auf der Terrasse! Ich habe sie sofort hinter meinem Rosentor platziert, damit sie fette Schneckenbeute machen können…

Obst und Beeren im Juni Garten

Wie der Name schon sagt: Die Johannisbeeren sind bald reif! Leider sind es nicht so viele – ich muss die Sträucher dieses Jahr schneiden.

Kirschen sind auch nicht viele, denn wir haben es verkackt und den Baum zu stark geschnitten. Daher musste der Baumerst einmal wieder wachsen und schenkt uns nur wenige Früchte. Alles will eben gelernt sein. Gartenarbeit ist echt ein Lernprozess…

Dem Apfelbaum und der Zwetschge hat der Schnitt jedoch gut getan und gepasst und wir werden dieses Jahr reich beschenkt! Da freuen wir uns schon auf den Herbst und gucken beim Reifen zu! Das ist eine sehr alte, saure Apfelsorte, aber ich mag so etwas gerne für meinen Porridge und so.

Die Himbeeren sind ein Selbstläufer und brauchen nur wenig Pflege. Sie haben ein tolles Spalier und dieses jahr viele Nachkommen bekommen!

Mein Borretsch hat sich ja auch wie verrückt ausgesamt und ich habe ihn verpflanzt. Es hat geklappt und vielleicht wird nun diese Ecke auch grün! Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche und lasst Euch nicht vom Regen ärgern! Der Boden, der Wald und die Wiesen brauchen ihn dringend, um den heißen Sommer gut zu überstehen!

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Alles Liebe und Grüße aus meinem Mittsommer Garten, Verena

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