Zurück in den Alltag als Familie

Garten im August: Was reift im Spätsommer

Nach nun zwei Monaten Ferien ist es wie jedes Jahr ein bisschen schwer, in unseren Alltag als Familie zurückzukehren. Wir waren viel unterwegs, unter anderem in Berlin und in zwei Sommercamps, in denen wir viele inspirerende und sympathische Menschen getroffen haben.

So lange kommt es mir vor, dass wir hier beim Begwaldprojekt in der Steiermark im Gebirge gearbeitet haben und so lange kommt es mir vor, dass wir in diesen Löschteich im Park Schlamau in der Mark Brandenburg gesprungen sind.

Wieder gewöhnen ans Frühaufstehen

In der Nacht bin ich schon um vier aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Deshalb bin ich aufgestanden, habe im Dunkeln meditiert und ein paar Yoga-Übungen absolviert. Wie ich es eben jeden Morgen versuche, wisst ihr ja. Ich merke gerade, dass meine Routinen schleifen, dass es mir schwer fällt meine lieb gewonnen und gesunden Gewohnheiten in meinem Alltag als Familie umzusetzen, beizubehalten.

Wintersonnenwende
Sonnenaufgang

Sogar das Intervall fasten fällt mir schwer. Mein Yoga schaffe ich nur selten länger als fünf Minuten und ich wache mit Rückenschmerzen auf. Ich versuche zu arbeiten, obwohl die Kinder noch immer Ferien haben. Alle fünf sind wir gerade zuhause. Ich habe auchg erade wenig Bock zu arbeiten.

Heute geht es aber, denn alle schlafen noch. Vielleicht sollte ich öfters so früh aufstehen. Es ist wunderschön durch das Fenster zu sehen wie sich der Himmel langsam rosa und rot färbt. Dann wird es hell. Noch immer ist alles still, kein Getrappel, keine Stimmen.

Homeoffice gehört zu meinem Alltag als Familie

Ich schaffe es tatsächlich meine Gedanken und Recherchen zum Transitverkehr über den Brenner in eine textliche Form zu bringen. Habt ihr gewusst, dass im Jahr über 2 Millionen LKW hier in Tirol durchdonnern? Dank einer tollen Umhausung gegen Lärmschutz hören wir fast nichts von der Autobahn, die ganz nah an meinem Stadteil vorbeiführt. Erreicht hat diesen Schutz der Bevölkerung und noch viel mehr das Transitforum Austria Tirol, dessen Obmann Fritz Gurgiser mir wertvolle Infos und Unterstützung für meinen Artikel gibt.

Dann schreibe ich meinen Text über unsere Kräuterernte am Wochenende für das Wochenende in Bildern. Und als ich schließlich doch müde werde, erledige ich einige Telefonate und schreibe Mails.

Den Sommer loslassen und tschüss sagen

Nach dem Mittagessen wollten wir eigentlich noch einmal zum Badengehen. Der Wetterbericht verhieß einen weiteren Spätsommertag. Die Kinder haben super mitgeholfen und die Badetaschen gepackt bzw. Proviant geschnibbelt und Brote belegt.

Nach den bei Foodsharing geretteten, mit Spinat und Ricotta gefüllten Nudeln war der Himmel bedeckt. Es war zwar warm, aber ich hatte keine Lust auf Schwimmbad bei bedecktem Himmel. Schließlich wollte ich nicht nur schwimmen sondenr etwas für meine Sommerbräune tun. Ich liebe es, im Spätsommer nochmal Sonne zu tanken, mich richtig aufzuladen imt Vitamin D und guter Sonnenenergie.

Da das nicht möglich schien, entschied ich imch für einen Mittagsschlaf. Die Kinder fanden das nicht so schlimm, ancheinend haben sie diesen SOmmer genug erlebt, und lasen oder besuchten die Bücherei.

Später halfen sie uns dann im Garten bei anstehenden Gartenarbeiten. Das fanden wir alle toll. Jetzt im Spätsommer gibt es noch einiges zut un im Garten. Ich habe Tomaten geerntet und weitere Kräuter gesammelt. Diesmal Brennnesselsamen für ein Kräutersalz und Kapuzinerkresse. Daraus habe ich ein Pesto bzw. Aufstrich fürs Brot gemacht. Wie das geht, schreibe ich euch gere noch auf.

Das Kräutersammeln gehört für mich zum Loslassen und Verabschieden des Sommers mit dazu. Wie die Maus Frederick sammle ich die Sonnenstrahlen, die Gerüche und Farben des Sommers ein, um den ganzen Winter davon zu zehren und diese Schätze mit meinen Lieben im Alltag als Familie zu teilen.

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Foodsharing: Große Pläne

Abends habe ich noch Besuch bekommen von zwei tollen Frauen. Wir haben uns durch Foodsharing kennengelernt. Darum ging es auch bei unserem Treffen: Wir haben Pläne geschmiedet und bereiten ein PRojekt vor, wie wir Foodsharing den Menschen in unserer Stadt noch mehr zugänglich machen können. Damit das gerettete Essen an mehr Menschen verteilt werden kann. Damit weniger Essen weggeschmissen wird und die Menschen wieder lernen, wie man Lebensmittel haltbar macht und weiter verwerten kann.

Das war mein ausgefüllter Tag und ich habe das Gefühl, das ich den Sommer jetzt ein bisschen bereitwilliger gehen lassen und mich wieder an den Alltag als Familie gewöhnen kann. Immerhin fängt am Montag die Schule an.

Und was machst du eigentlich so den ganzen Tag? Mehr davon bei Frau Brüllen.

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